Blockade Flughafenautobahn, Initiative Courage, Psychische Covid-Folgen

Sendereihe
ANDI – Alternativer Nachrichtendienst von ORANGE 94.0
  • 00_20210402_ANDI_158_Gesamtsendung
    29:59
  • 01_20210402_ANDI_158_Abschiebestopp
    05:11
  • 02_20210402_ANDI_158_Courage
    06:11
  • 03_20210402_ANDI_158_Covidfolgen
    07:23
audio
Ehe ohne Grenzen, Nordirlandkonflikt, Update Gudi
audio
Gegen Femizide, Int. Tag der Roma, Fußball-WM 2022
audio
Ernährungspolitik, Antirassismus, Segnung homosexueller Paare
audio
Rassismusreport 2020, Klimaklage, Notquartier Gudrunstrasse
audio
Update zu Bosnien, Rückschau 8.3.2021, LGBTIQ-Freiheitszone
audio
Social-Media Kontrolle in Indien, Bildung brennt weiter, Libanon heute
audio
Lieferkettengesetz, Demo gegen Abschiebungen, Uniproteste in Griechenland
audio
Protestsongcontest 2021, Kindersoldat*innen, Indien
audio
Flüchtlingslager, Tunesien heute, Corona-Demos

Blockade der Flughafenautobahn, Initiative Courage, Psychische Folgen der Corona-Krise

 

ANDI 158 vom 02.04.2021

Sendungskoordination: Margit Wolfsberger

 

Kundgebungen für Bleiberecht und Blockade der Flughafenautobahn | Die Initiative Courage – Mut zur Menschlichkeit | Psychische Folgen der Corona-Krise bei Jugendlichen

 

 

Kundgebungen für Bleiberecht und Blockade der Flughafenautobahn

In vergangen Woche wurde in und um Wien gegen Abschiebungen insbesondere nach Afghanistan protestiert. Am Montag, den 29.3. 2021 zog eine Kundgebung mit rund 130 Menschen vom Innenministerium über das Haus der EU zum PAZ Rossauer Lände. Die prekäre Sicherheitslage vor Ort verbiete Abschiebungen nach Afghaistan, so die Aktivist*innen.

Am folgenden Dienstag, den 30.3, blockierten Aktivist*innen des Bündnisses Bleiberecht für Alle die A4 am Südostrand Wiens, um eine Sammelabschiebung von 45 Personen nach Afghanistan zu verhindern. Erst nach mehreren Stunden konnte die Autobahn wieder freigegeben werden.

Dieser Beitrag wurde von Stefan Resch zusammengestellt und enthält Tonmaterial von Gerhard Kettler.

 

Die Initiative Courage – Mut zur Menschlichkeit

Courage ist ein Verein der von Schauspielerin Katharina Stemberger, PR-Berater und Unternehmer Stefan Sengl und der Migrationsforscherin Judith Kohlenberger gegründet wurde. Das Ziel der Initiative ist Menschen aus Flüchtlingslagern auf Lesbos nach Österreich zu holen. 100 Familien sollen es sein, 3.000 Plätze hat die Initiative nach eigenen Angaben bereits gesichert. Im vergangenen Jahr startete Courage eine Spenden-Kampagne auf der Plattform respekt.net und sammelte 207.000 € ein. Das Geld soll dafür aufgewendet werden, weiterhin auf das Thema aufmerksam zu machen und Lösungsansätze zu erarbeiten, denn momentan verweigert es die Regierung, Menschen aus den griechischen Lagern in Österreich aufzunehmen. Ruth Schöffl ist Pressesprecherin der Flüchtlings-Agentur der Vereinten Nationen, UNHCR Österreich. Auch sie sieht Handlungsbedarf.

Beitragsgestaltung: Elisabeth Woditschka

https://www.courage.jetzt/

https://www.unhcr.org/dach/at
https://www.respekt.net/projekte-unterstuetzen/details/projekt/2184/

Psychische Folgen der Corona-Krise bei Jugendlichen

Die aktuelle Corona Pandemie und die damit einhergehenden Maßnahmen stellen viele Menschen in Österreich vor Herausforderungen. Vor allem Kinder und Jugendliche sind davon stark betroffen. Das zeigt sich mittlerweile deutlich, verschiedene Studien zeigen, dass besonders die Gruppe der 15-25Jährigen unter psychische Belastungen, Depressionen und Angststörungen leidet. Dr. Georg Psota, Chefarzt der Psychosozialen Dienste in Wien spricht über die Ausmaße und Auswirkungen der Psychischen Belastungen durch Corona.

Bereits vor der Pandemie war die psychologische und psychiatrische Betreuung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen knapp. Obwohl sich die Lage nicht verbessert, wird weiterhin zu wenig unternommen um an Behandlungsplätzen aufzustocken.

Dieser Beitrag wurde von Magdalena Grunt gestaltet.

Gastbeitrag der Nachrichtenredaktion Von Unten aus Graz: Kritik am Covid-Pass
Seit Beginn der Covid-19-Krise warnen Datenschutzorganisationen vor einem massiven Ausbau digitaler Biopolitik im Zuge der Pandemieeindämmung. Ab April soll es nun laut österreichischen Regierungsangaben einen grünen Pass geben, der Zugänge zum öffentlichen Leben und größere Reisefreiheiten ermöglichen soll. Die EU plant eine Einführung eines Systems für den Sommer.
VON UNTEN sprach mit Okan Kaya vom Verein Epicenter Works über die Funktionsweisen, Unterschiede und Konsequenzen dieser Pläne.
Beitragsgestaltung: Nikita Weill
Detailliertere und immer wieder aktualisierte Informationen dazu findet ihr unter: https://epicenter.works/

Schreibe einen Kommentar