Gesamtsendung vom 17.2.2021

Podcast
VON UNTEN – Das Nachrichtenmagazin auf Radio Helsinki
  • 2021_02_17 Gesamt
    29:21
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30:01 Min.
Protest gegen Erdgaskonferenz in Hamburg | Für das Leben...statt G7 | Polizeiproblem in St. Pauli
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30:00 Min.
Kindersicherheitskonferenz im Forum Stadtpark | Ipek Yüksek über die Gezi-Proteste in Istanbul
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29:59 Min.
Baumwolle aus Zwangslagern in Xinjiang | Solidaritätskampagne für inhaftierte Antifaschist:innen in Belarus
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30:00 Min.
Riseup4Rojava | Bedienungshilfe für Smartphones | Xinjang Files
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29:59 Min.
Besetzung einer Oligarchenvilla am Attersee | Verhandlung gegen die Seenotretter:innen der Iuventa
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30:00 Min.
Konferenz für Feminismus | LGBTIQ Rechte unter den Taliban in Afghanistan | LGBTIQ Demonstration in Nigeria
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30:00 Min.
Masomah Regl zu Afghanistan | Korruptionsbekämpfung in Österreich | Fracking und Flüssigerdgas
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30:00 Min.
Letzte Chance: Unterstützt das Black Voices Volksbegehren | Konsumkritik: Verein "Werbefrei" fordert eine werbefreie Stadt
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30:00 Min.
Afromäßig österreichisch | Brücken bauen – raus aus der Isolation | Seapunks bauen ein Schiff
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30:00 Min.
Bäuerliche Solidarität mit ukrainischen Kleinbäuer:innen | Rassismus gegen Romn:ja auf der Flucht | Sichere Kommunikation und Aktivismus

# Aktuelle Meldungen

 

# „Our audience loves us“ – Lizenzverlust für Klubrádió/Budapest
Eines der wenigen verbleibenden kritischen Medien in Ungarn, Klubrádió aus Budapest, verlor vergangene Woche seine Lizenz. Seit dieser Woche sendet das Radio nur noch online und verstummt damit in vielen Haushalten, die nicht gut ans Internet angebunden sind. Klubrádió CEO András Arató sprach mit VON UNTEN über den sich seit Jahren verstärkenden Druck der ungarischen Regierung auf unabhängige Medien und wie sich Medien, Hörer*innen und Zivilgesellschaft dagegen organisieren. Ihr hört einen Ausschnitt eines längeren Interviews auf Englisch.

Komplett wird es diese Woche – auf Radio Helsinki am Donnerstag, 18.2. 17 Uhr –  in #Stimmlagen, das Infomagazin der Freien Radios in Österreich, gesendet.

 

#Klimagerechte Normalität
Im Zuge der Corona-Pandemie ist die Sehnsucht groß, zur Normalität zurückzukehren. Zur Normalität des Bisherigen – des Alltagshandelns, des Verkehrs, des wirtschaftlichen Handelns in der Industrie und in anderen Betrieben, des Reisens usw.
Zugleich erleben wir den Klimawandel – nach einhelligen Wissen von uns Menschen verursacht – in dieser Zeit etwas im Abseits. Aber der Klimawandel, oder die Klimakrise, geht weiter. Da liegt Spannung drinnen zwischen dem Wunsch nach Normalität nach der Pandemie und der Normalität des Abnormalen der Klimakrise. Was also tun?
Darüber sprach VON UNTEN mit dem Grazer Klimaforscher Gottfried Kirchengast vom Wegener Center der Universität Graz. Er vertritt die Meinung, dass die Normalität jede ist, wo wir – als eigene Kohlenstoffmanager*innen – Teil der Lösung der Klimakrise sind.

 

# Hanau ist überall – Wir Gedenken und Erinnern
Die Initiative Postmigrantisches Radio möchte einen Teil dazu beitragen, das Gedenken und Erinnern an die Menschen, die beim Terroranschlag in Hanau am 19. Februar ums Leben kamen, für alle Menschen möglich sein kann und nicht vergessen wird. Sie möchte auch dazu beitragen, dass die Wünsche und die politischen Forderungen der Angehörigen und Betroffenen erfüllt werden. Dafür hat die Initiative Postmigrantisches Radio für Radio Corax einen kleinen Radio-Beitrag zusammengestellt, der daran erinnern will, dass der 19. Februar kein normaler Tag für die meisten Menschen in Deutschland mehr sein wird.

Ein paar Worte zur Initiative:
Wir sind eine Gruppe von Menschen, die sich über das Medium des Radios kritisch mit Herrschafts- und Machtstrukturen der weißen Mehrheitsgesellschaft auseinander setzt. Wir bezeichnen uns als postmigrantisch, migrantisch, queer, kanackisch, BPOC und repräsentieren all das, wovor die AFD und Horst Seehofer Angst haben. Wir sind die Gesellschaft der Vielen, die die Differenz zum Ausgangspunkt unseres Schaffens macht und diese Unterschiede im Radio über Diskurs, Politik, Musik und Pop-Kultur zum Thema machen will.
Diese Collage soll im Rahmen unsere derzeitigen Möglichkeiten ein Beitrag dazu leisten, das Erinnern an Hanau Bundesweit zum Thema zu machen und daran zu erinnern, das wir alle dafür verantwortlich sind, dass es kein weiteres Hanau geben wird.

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