Auf der Suche nach „Schuldigen“ – Triebkräfte der Pandemie-Leugner*innen

Sendereihe
Frequently Asked Questions
  • FAQ_5_2_DokuService_final
    29:59
audio
„Die Frauen werden von Woche zu Woche verzweifelter“ - Existenzbedrohte Sexarbeiter*innen
audio
"Ebola was more scary than the Coronavirus"
audio
Krisenkommunikation und Krisenmanagement in «Corona-Zeiten» von Ruth Wodak
audio
„Mit Maske höre ich nicht so gut“ – Der Corona-Alltag für Blinde und Sehbehinderte
audio
"Körperlose Kommunikation in der universitären Lehre" von Heide Hammer
audio
Heereseinsätze in der Pandemie
audio
"Wir sind aus Glas" - Der Corona-Alltag einer 24h-Betreuerin
audio
School social workers on distance
audio
"Corona und Big Data" von Meropi Tzanetakis

„Neue Weltordnung“, „Plandemie“, „The Great Reset“ – die Verschwörungserzählungen der Corona-Leugner*innen-Szene drehen sich häufig um die angeblichen Schuldigen hinter der Pandemie. Die enorme Mobilisierungskraft dieser Bewegung, sogar in Provinzstädten Österreichs, erstaunt. Was die aktuell vorherrschende große Unsicherheit in der Bevölkerung mit der Anschlussfähigkeit von rechtsextremen Gedankengut zu tun haben, darüber haben wir mit Dirk und David vom Doku Service Steiermark besprochen. Das Journalismus-Kollektiv beobachtet die Demonstrationen und Kundgebungen dieser Bewegung in Graz und der Steiermark seit Beginn an. Wir haben sie daher um ihre Einschätzung gebeten, wie sich diese Szene entwickelt hat und zusammensetzt. Im Gespräch geht es darum, wie in dieser Bewegung verschwörungstheoretische, antisemitische und menschenfeindliche Inhalte verbreitet werden. Nicht zuletzt rückt auch die Rolle der Polizei bei den Versammlungen, die Pressefreiheit und Gegenprotest in den Fokus. Die Fragen stellten Nikita und Sarah.

Das Doku Service Steiermark ist eine freie Vereinigung von Journalist*innen und Medienaktivist*innen, die politische Proteste, Kundgebungen, Demonstrationen und soziale Bewegungen in der Steiermark dokumentiert. Die fotografischen und analytischen Resultate der journalistischen Arbeit sind auf twitter für die Öffentlichkeit zugänglich.

Das Gespräch wurde am 28.1. vorab aufgezeichnet. Aus diesem Grund sind die Ereignisse vom vergangenen Wochenende in Wien, wo bei erneuten Protesten der sogenannten Anti-Corona-Szene am 31.1. erneut Journalist*innen von Rechtsextremen angegriffen wurden, nicht Teil des Gesprächs.

Diese Sendung entstand als Kooperation der VON UNTEN Redaktion mit der Frequently Asked Questions Redaktion von Radio Helsinki. Dies ist eine gekürze Fassung des Gesamtinterviews. Dieses einstündige Gespräch gibt es hier zum Nachhören.

Fotocredits: DokuService Steiermark

Bilder

ErZKhkeXAAAwKrJ
1500 x 1000px

Schreibe einen Kommentar