Mein Weg vom Kongo nach Europa – Gespräch mit Emmanuel Mbolela

Sendereihe
Sondersendungen auf FREIRAD – Freies Radio Innsbruck
  • 2020_10_29_suedwind_emmanuel_mbolela
    65:36
audio
All the Witches Dance – A Heavy Metal Halloween
audio
All the Witches Dance – A Heavy Metal End of the Year
audio
„Mach mit! Es geht um uns!“
audio
Was bedeutet es, beeintrechtigt zu sein?
audio
Halloween Special: Master Gruesome's Creepypastas und Gruselgeschichten
audio
I as a wo/man in Egypt in 2020
audio
Rassistischer Gewalt auf der Flucht in Zeiten von Corona
audio
Analyse der Gelbwesten Proteste - Vortrag
audio
Eröffnung des PolitFilmFestivals 2020 - Thema: Eigentum

Emmanuel Mbolela musste aufgrund seines politischen Engagements gegen das Kabila-Regime als junger Ökonomiestudent aus seiner Heimat flüchten. Die brutale staatliche Repression zwang ihn in die Flucht. Quer durch die Sahara gelangte er bis nach Marokko, wo er eine Organisation subsaharischer Geflüchteter mitbegründete – denn Gewalt und Ausbeutung waren während der Flucht allgegenwärtig. Nach vier Jahren  kann er in die Niederlande ausreisen, als neue Erfahrung erwiesen sich dort die extrem ausbeuterischen Arbeitsbedingungen, denen vor allem migrantische Arbeitskräfte unterliegen.

Momentan lebt Mbolela in Frankreich, sein erstes Buch „Mein Weg vom Kongo nach Europa“ wurde 2015 veröffentlicht. Mbolela ist im Netzwerk Afrique Europe Interact aktiv, das afrikanische und europäische Basisinitiativen vereinigt, gerade aktuell ist eine Solidaritätskampagne für subsaharische Frauen in Marokko, wo Geflüchtete ein Frauenhaus aufgebaut haben.

Darüber, über seine Flucht aus dem Kongo sowie über globale Zusammenhänge und neokoloniale Ausbeutung berichtet Emmanuel Mbolela bei einer aufgezeichneten Online-Veranstaltung am 22.10.2020.

Deutsche Übersetzung: Alexander Behr (Journalist)

Moderation: Frauke Schacht (Obfrau Fluchtpunkt)

Aufnahme und Schnitt: Filip Malenica (FREIRAD)

Eine Veranstaltung von Südwind Tirol in Kooperation mit der Universität Innsbruck, der Plattform Bleiberecht, FREIRAD, Fluchtpunkt und dem Verein Sahel Tirol.

Schreibe einen Kommentar