Wär ich ein Buch, 11.7.2011: Politökonomische Geschlechterreproduktion: Post-neoliberal? Gabriele Michalitsch (Ökonomin und Politologin, Universität Wien)

Sendereihe
Symposium: Neoliberalismus
  • Politökonomische Geschlechterreproduktion: Post-neoliberal? Gabriele Michalitsch (Ökonomin und Politologin, Universität Wien). Vortragsmitschnitt
    58:54
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Neoliberalismus, Staat, Demokratie in der Krise
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Politökonomische Geschlechterreproduktion: Post-neoliberal?
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Brasilien – Indien – China: Nach der Krise – nach dem Neoliberalismus?
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Gabriele Michalitsch: Neoliberalismus - Krisenfolgen - Machtverhältnisse
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Business as usual? Wie verändern sich die Wirtschaft und der Neoliberalismus im Zuge der Krise und wo führt das hin?
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Was tun? Emanzipatorische Strategien gegen Neoliberalismus und Krise…für ein gutes Leben für alle
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Das Verhältnis von Neoliberalismus und Rechtsextremismus, der erneute Aufstieg der FPÖ und wie er sich aufhalten ließe
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Von der Krise ins Dauer-Sparpaket: Die EU und ihre Antworten auf den Crash - Beat Weber (Ökonom)
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Clean Capitalism? Die Inwertsetzung von Natur als Krisenstrategie (Kurzfassung)

Wär ich ein Buch – feministische Inhalte, vom 11.7.2011 bringt den Mitschnitt eines Vortrages von Gabriele Michalitsch beim Sympsium Neoliberalismus, Krisenfolgen, Machtverhältnisse vom 17.-19.7.2011 in Graz. Es ist eine ein- und ausmoderierte Sendung mit Musik dazwischen. Der Vortrag ist in einem Stück und kann auch für andee Sendungen herausgeschnitten werden.
credits: http://neoliberalismus-2011.org/programm/

Wie (re)produziert das gegenwärtige politökonomische System Geschlecht? Von dieser Frage ausgehend soll analysiert werden, wie Geschlecht in politökonomische Strukturen eingelassen ist, welche Mechanismen dessen Reproduktion sicherstellen und wie diese miteinander verknüpft sind, wie die Kategorie Geschlecht somit gegenwärtig (re)formiert wird und in aktuelle Transformationsprozesse von Kapitalismus verwoben ist.
Geschlechterreproduktion wird dabei als Vielfalt materieller wie diskursiver Praktiken in  Zusammenhängen von Produktions-, Reproduktions-, Konsumverhältnissen und Staatlichkeit untersucht, um das bestehende Geschlechterregime und dessen Wandel – insbesondere im Kontext von Finanz- und Wirtschaftskrise – systematisch zu fassen und im Rahmen von Neoliberalismus, Post-Neoliberalismus und neuem Autoritarismus zu verorten.

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