Grenzüberschreitungen: Reflexionen zum Reisen

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Radio AugartenStadt
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Reflexion einer Reise bzw. des Phänomens Reisen allgemein, zum Auftakt eines Jahres, das Reisen hoffentlich wieder möglich macht.

„Es wird Tourismus also weiterhin geben, die staatlichen Restriktionen werden langsam, aber doch abgebaut werden. […] Die Epoche der Pandemie ist viel zu kurz, um eine neue Kultur der Regionalität zu entfalten. Der Mensch wird nämlich nicht vom Verstand getrieben sondern „von Lust und Angst.“ (Tourismusforscher Harald Friedl in DER STANDARD & DIE ZEIT)

Auch Mischa G. Hendel und Simone Kaipel gehen davon aus, dass das Reiseverhalten sich nach der Corona-Pandemie nicht verändern wird. Deshalb veranstalteten die beiden im September 2020 einen Veranstaltungsabend zum Thema Reisen:

2018 starteten Hendel und Kaipel in eine Reise – durch verschiedene Länder und Regionen, mit unterschiedlichen Verkehrsmitteln, mit diversen Plänen und Ideen. Mal schliefen die beiden im Hotel, ein anderes Mal nutzten sie Internet-Plattformen wie couchsurfing oder airbnb, wieder ein anderes Mal arbeiteten sie auf Bauernhöfen oder halfen in einer Schule aus. Auf dieser Reise haben sich Hendel und Kaipel auch Gedanken über das Reisen an sich gemacht und das globale Reiseverhalten hinterfragt. Wer reist eigentlich? Was sind Unterschiede als männlicher oder als weibliche Reisende? Wie stellt sich in der heutigen Zeit das Unterwegssein mit bzw. ohne Internet dar? Am Podium werden die beiden von Pablo Rudich unterstützt, Fremdenführer und Historiker mit Schwerpunkt Wien um 1900. Während Rudich von Österreich und seinen Gästen ausgeht, schildern Hendel und Kaipel ihre Betrachtungen von der Ferne.

Dies ist eine gekürzte (57minütige) Fassung des Vortrags vom 29. September 2020 im Aktionsradius Wien. Den gesamten Vortrag (84 Minuten) können Sie hier nachhören: https://cba.fro.at/474709

Musik:
Bruno Coulais – Le planeur
J.P. Rags – If It’s Tuesday, This Must Be Belgium

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