Portrait Alhierd Bacharevič, Autor aus Minsk

Sendereihe
Das rote Mikro: Literatur
  • 210104 bacharevic
    59:57
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Zur Person: Alhierd Bacharevič, geboren 1975 in Minsk, hat belarussische Philologie und Pädagogik studiert und zwei Jahre als Lehrer gearbeitet, seither ist er freischaffender Autor und Übersetzer. Er schreibt auf Belarussisch und nicht auf Russisch, was zur Zeit, da Belarus Teil der Sowjetunion war, die Hauptsprache war. Schon ab 1992 wurden seine Gedichte in kleineren Zeitschriften abgedruckt. Sein erstes Buch „Praktisches Hilfswerk zur Zerstörung der Städte“ wurde 2002 als „Bestes Buch des Jahres“ mit dem einzigen unabhängigen belarussischen Literaturpreis Hliniany Viales ausgezeichnet. (Quelle: PEN Deutschland)

Bisher hat Bacharevič 17 Bücher veröffentlicht, acht davon wurden in mehrere Sprachen übersetzt. Er gehört zu den bekanntesten Autoren der jüngeren Generation seiner Heimat, die seit dem Sommer 2020 durch die Proteste gegen den diktatorisch regierenden Staatschef Lukaschenko nicht nur in europäischen Medien ständig präsent ist.

Seit Ende November 2020 ist Alhierd Bacharevič zusammen mit seiner Frau, der Lyrikerin Julia Cimafiejeva, als „Writer in exile“ mit einem Stipendium der Kulturvermittlung Steiermark zu Gast in Graz. Da er einige Jahre in Deutschland gelebt hat, spricht er fließend Deutsch.

Sendungsinhalt: Alhierd Bacharevič schildert seinen Werdegang, erzählt u.a. von den Autoren, die ihn geprägt haben, und liest Ausschnitte aus dem Essayband „Berlin, Paris und das Dorf“ (edition TAPETA 2019)

Musik: CD Fujara, fujara…: track 6, 9, 10, 12, 15, Musica spolocnost S.R.O. 1997  +  Georg Gratzer, Klemens Bittmann: CD Telemannia: Georg Philipp Telemann, Sonate im Kanon No4 ‚Piacevole, non largo‘ und Radiohead: Exit Music (for a Film), KOMM.ST 2019

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