„Retten statt Reden“ Radiosendung – VertreterInnen der Zivilgesellschaft fordern Hilfsaktion für griechische Flüchtlingslager

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trotz allem
  • Retten statt Reden Kundgebung
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1) Ein Beitrag von der Kundgebung in Wien. Hier die Presseaussendung der Organisierenden:

Wien (OTS) – Die Regierung verweigert weiterhin, zumindest Flüchtlingskinder oder Familien aus den Elendslagern auf den griechischen Inseln aufzunehmen. Die Situation wird zunehmend kritischer, die Voraussetzungen in den Lagern sind unmenschlich. Gemeinsam mit Gastronomen und Nationalratsabgeordneten Sepp Schellhorn hat der Verein Courage eine Hilfsaktion für griechische Flüchtlingslager initiiert. Morgen werden KünstlerInnen und VertreterInnen der Zivilgesellschaft daher ein Zeichen für die Menschlichkeit setzen und damit die Aufnahme von Flüchtlingen aus diesen Lagern fordern. Dazu wird um 10:30 Uhr ein Zelt vor dem Bundeskanzleramt künstlerisch gestalten, das anschließend versteigert wird. Der Erlös wird den Hilfsorganisationen in den Lagern vor Ort gespendet.

Datum: Dienstag, 22. Dezember
Beginn: 10.30 Uhr
Ort: 1010 Wien, Ballhausplatz – vor dem Bundeskanzleramt

Folgende KünstlerInnen und VerteterInnen der Zivilgesellschaft werden teilnehmen:

Vea Kaiser, Schriftstellerin

Marc Janko, Ex-Fußballnationalteamspieler

Doron Rabinovici, Schriftsteller

Michael Köhlmeier, Schriftsteller

Thomas Maurer, Kabarettist

Florian Scheuba, Schauspieler

Hubert Scheibl, Maler

Anna Marbö, Regisseurin

Lukas Mraz, Koch

Paul Ivic, Koch

Christian Seiler, Journalist und Autor

Lukas Pusch, Künstler

Thomas Schrenk, Künstler

Christoph Wiederkehr, Vizebürgermeister und Integrationsstadtrat Wien

Steffi Krisper, NEOS-Migrationssprecherin

Sepp Schellhorn, Gastronom und NR-Abgeordneter

2)Greenpeace Presseaussendung vom 22.12 2020 zum Ende der Waldviertelautobahn: Die Zeit für fossile Verkehrs-Megaprojekte ist abgelaufen
Umweltschutzorganisation begrüßt Aus für Autobahnprojekt, kritisiert jedoch unklaren Zeitplan für Bahnausbau und Festhalten an umweltzerstörerischem Straßenausbau
Wien (OTS) – Die Umweltschutzorganisation begrüßt das heute von Klimaministerin Leonore Gewessler und Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner angekündigte Ende des fossilen Megaprojekts Waldviertelautobahn als ersten Schritt in Richtung zukunftsfähiger Verkehrs- und Klimapolitik. Gleichzeitig lässt der präsentierte Zeitplan sowie der angekündigte Ausbau des Landesstraßennetzes zu wünschen übrig. Der Verkehr ist das große Sorgenkind der Klimapolitik Österreichs und für rund ein Drittel der heimischen Emissionen verantwortlich. Überholte Verkehrs-Megaprojekte wie die Waldviertelautobahn, aber auch die Lobau-Autobahn, die dritte Piste oder die S8 im Weinviertel würden diesen Missstand für weitere Jahrzehnte einzementieren und belasten Budget und Klima. Die Abkehr von der völlig überdimensionierten Waldviertelautobahn ist ein Schritt in die richtige Richtung. In Kombination mit einem zügigen Bahnausbau und Anreizen wie dem 1-2-3-Ticket kann hier ein wichtiger Lenkungseffekt weg vom klimabelastenden Individualverkehr, hin zu einem nachhaltigen und gerechten Verkehrssystem gesetzt werden.

“Wir begrüßen die Entscheidung gegen die Waldviertelautobahn und die versprochenen Mittel für den Ausbau des Bahnnetzes, aber es braucht einen klaren Zeitplan für den raschen Ausbau des Bahnverkehrs. Jahrelang Hunderte Millionen Euro in den Ausbau des Straßennetzes zu stecken, während der Bahnausbau in ferne Zukunft gerückt wird, reicht nicht aus, um den Folgen der Klimakrise entschlossen zu begegnen,” warnt Greenpeace-Verkehrssprecher Herwig Schuster.

Greenpeace fordert, dass alle unökologischen Infrastrukturinvestionen wie Autobahnneubauten und Flughafenerweiterungen sofort gestoppt werden. Dies gilt nicht nur für die heute zu Grabe getragene Waldviertelautobahn, sondern auch für die Lobau-Autobahn, die S8 im Weinviertel oder die dritte Piste am Flughafen Schwechat. Stattdessen müssen viel mehr Mittel in den Ausbau der Bahn und vor allem im städtischen Bereich in die Förderung des Zufußgehens und Radfahrens fließen. „Der Verkehr ist seit langem das große Sorgenkind in Österreich beim Kampf gegen die Klimakatastrophe. Während die Treibhausgasemissionen der meisten anderen Sektoren zumindest leicht sinken, sind jene im Verkehrsbereich bis 2017 gegenüber 1990 um 70 Prozent gestiegen“, sagt Schuster.

Infos gegen die gepalnten Autobahnprojekte finden sie auf www.lobau.org oder auf der facebookseite Stop Lobau-Autobahn

 

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