Gesamtsendung 16.12.2020

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VON UNTEN – Das Nachrichtenmagazin auf Radio Helsinki
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Gesamtsendung 1.12.2021
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Tag gegen patriarchale Gewalt an FLINTA-Personen
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Gesamtsendung 24.11.2021
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Von Österreich im Stich gelassen: Die afghanische Wissenschaftlerin und Frauenaktivistin Amena Karimyan
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Gesamtsendung 10.11.2021
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Gesamtsendung 3.11.2021
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Pflegepersonalnotstand - Was jetzt zu tun ist

# Alleinerzieherinnen von der Politik vergessen
15 Stunden arbeiten Alleinerzieherinnen in der Corona-Krise täglich. Trotzdem ist von ihnen jede zweite Mutter inzwischen armutsgefährdet. Die Lage der Ein-Eltern-Familien in Österreich verschlechtert sich weiter dramatisch. Neben dem Leid der Alleinerzieherinnen, die bisher keine staatliche Unterstützung aus dem Corona-Fördertopf bekommen haben, geht das vor allem auf Kosten der Kinder. Ihr hört einen Auszug aus einer Pressekonferenz vom 16.12. des Verein feministische Alleinerzieherinnen, Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser und des Österreichischen Frauenring.

Einen ausführlichen Beitrag zum Thema hört ihr am Donnerstag, 17.12. um 17 Uhr bei #Stimmlagen, das Infomagazin der Freien Radios in Österreich.

# Corona-Lastenausgleich
Wer finanziert die Corona-Pandemie in Österreich? Laut derstandard.at (9.12.) belaufen sich die Kosten auf rund 40 Milliarden Euro. Der Schuldenstand dürfte von 70,5 Prozent des BIP im Jahr 2019 auf knapp über 87 Prozent im Jahr 2021 steigen. Finanzminister Blümel betont – wir können uns das leisten. Aber ist das tatsächlich der Fall? Und wer ist wir?
Attac Österreich sieht die Lösung in der Vermögensbesteuerung der 10.000 reichsten Personen in Österreich. Bereits während des ersten Lockdown im März und jetzt umso mehr, fordert Attac Österreich den sogenannten Corona-Lastenausgleich für eine gerechte Umverteilung von Vermögen und Schuldenlast. Im Gespräch mit FROzine aus Linz erklärt Mario Taschwer, Ökonom und Politikwissenschafter und Vorstandsmitglied bei Attac, die Forderung und wie sie umgesetzt werden könnte.

# Hospizarbeit in der Pandemie
Im Hospizverein Steiermark arbeiten steiermarkweit derzeit 850 ehrenamtliche Mitarbeitende, davon 80 Personen in Graz. Die meisten der 850 Engagierten sind Frauen, etwa 95%. Die Tätigkeiten in der Sterbebegleitung beschreiben Nahbeziehungen. Corona wie schon bekannt meint jedoch Social Distancing. Eine Regel, die ins Herz der Arbeit im Hospizdienst trifft. Was das in der Tiefe für Betreuende und Betreute bedeutet, darüber hat Magdalena für VON UNTEN mit der Geschäftsführerin des Hospizvereins Steiermark Sabine Janouschek gesprochen.
Interessierte für den Hospizdienst können unter dasein@hospiz-stmk.at bzw. unter der Telefonnummer 0316/ 39 15 70 Kontakt aufnehmen. Weitere Infs findet ihr hier.

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