• 2.4.Projekt „Statt Rassismus“
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V. Forderungen und Rechte von und für Minderheiten

V. 2. Kunstprojekt und Plakataktion: „Statt Rassismus“

Die Wahlkämpfe der letzten Jahre zeigen, wie sehr Rassismen von Parteien und sozialen Gruppen politisch instrumentalisiert werden. Rassistische Aussagen von Politiker_innen werden in den Mainstream-Medien diskutiert und durch Wähler_innenstimmen bestätigt. Rassistische und antisemitische Agitation ist Teil einer umfassenden diskriminierenden Rhetorik, die versucht, durch „Stammtischargumente“ zu punkten. Das Projekt „Statt Rassismus” versucht der Normalität von Rassismus eine andere Wirklichkeit entgegenzusetzen. In dem Projekt wurde und wird mit der Bevölkerung an einer Gesellschaft ohne Rassismus gearbeitet und es werden Entwürfe, wie eine solche Gesellschaft aussehen könnte, zur Diskussion gestellt.

Projektgruppe und beteiligte Rassismuskritische Gruppen (Frauen aus allen Ländern, FLUCHTpunkt, Plattform Bleiberecht, Initiative Minderheiten) in Zusammenarbeit mit Martin Krenn (http://www.stattrassismus.at/).

Demokratie am Tableau.
Am 29./30. April 2011 hat in Innsbruck ein Demokratie-Kongress stattgefunden, der in Kooperation mit zahlreichen Organisationen und Initiativen veranstaltet wurde. Diskutiert wurde auf dem Kongress über Demokratiequalität, über Demokratie als Lebensweise und politische Mitgestaltung. Anlass für die Organisierung dieses Kongresses waren die Proteste der „Zornigen Frauen“ gegen die Sparpolitik auf Landesebene im Jahr 2010.