• 1) Die Schwestern Mirabal - Symbol für den Widerstand 2) Entsklavte Zukunft? Im Gespräch mit Sonia Pierre
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1) Die Schwestern Mirabal – Symbol für den Widerstand
Ein Porträt von drei mutigen Frauen

Am 25. November 1960 wurden die drei oppositionellen Schwestern Patria, Minerva und María Teresa Mirabal vom Geheimdienst des dominikanischen Diktators Trujillo in einem Hinterhalt ermordet. 1981 wurde ihr Todestag beim ersten Kongress lateinamerikanischer und karibischer Feministinnen in Bogotá/Kolumbien zum „Dia Internacional de la No-Violencia contra la Mujer“, dem „Internationalen Tag gegen Gewalt gegen Fauen“ ausgerufen. Jährlich begehen diesen Tag seither Frauenorganisationen aller Welt, um Gewalt gegen Frauen zu thematisieren und öffentlichen Raum für Frauenanliegen ein zu fordern.

Sendungsgestaltung: Helga Neumayer (Frauensolidarität, Österreichisch-Dominikanische Gesellschaft)

Sprachen: Deutsch, Spanisch
2) Entsklavte Zukunft?
Im Gespräch mit Sonia Pierre, der ai-Menschenrechtspreisträgerin der dominiko-haitianischen Frauenbewegung MUDHA

Eine Sendung zur Menschenrechtssituation in der Dominikanischen Republik und den Arbeitsbedingungen auf den dominikanischen Zucker- und Obstplantagen.

Gestaltet von Sonja Rappold und Ulla Ebner (beide von der Österreichisch-Dominikanischen Gesellschaft)
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Wenn die Arbeitsbedingungen der haitianischen MigrantInnen in den Zucker- und Orangenplantagen der Dominikanischen Republik oder das Thema Frauenhandel näher beleuchtet werden, drängt sich die Frage auf, ob die Sklaverei wirklich abgeschafft wurde – speziell in der Karibik, dem Zentrum von Sklaverei und dem Kampf um Unabhängigkeit und Identität. MUDHA – Mujeres Unidas Dominico-Haitianas – kämpft seit Jahrzehnten um die Rechte von Frauen und Kindern haitianischer Abstammung und der Verbesserung ihrer Lebenssituation. Ihre kontinuierliche Arbeit gegen Rassismus und Ausgrenzung auf allen Ebenen spiegelt sich national wie international wider. Sie sprengen die Unsichtbarkeit ihrer Zwischenwelt und werden gehört und bestätigt: sogar vom Interamerikanischen Menschenrechtsgerichtshof! Sonia Pierre ist Gründerin von MUDHA und selbst in den Plantagen aufgewachsen. Ihrem Einsatz für Menschenrechte und ihrem Mut wurde 2003 von amnesty international mit der „Ginetta Sagan-Auszeichnung für Menschenrechte“ Respekt gezollt. Sie war 2005 anlässlich des Symposiums „Ensklavte Zukunft?“ zu Besuch in Österreich.

Gestalterinnen der Sendung: Ulla Ebner und Sonja Rappold

Musik von Xiomara Fortuna (Dominikanische Republik) und Emeline Michel (Haiti) erhältlich bei Südwind-Weltmusik: http://www.suedwind.at; Tel: 94 27 566

Österreichisch-Dominikanische Gesellschaft www.wuk.at/austrodominic