“Nelly Sachs – Berlin 1891 bis Stockholm 1970 – Schreiben als ‘Atemhilfe'”

Podcast
Literarische Matinée um 10:00
  • 2020.06.23_Nelly Sachs
    29:07
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Literarische Sommerfrische - am Semmering, im Südbahnhotel
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Schreiben über das Schreiben - Terézia Morá
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"Auf dem Meere meiner Seele" - Gedichte zum Meer
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Bücher in Büchern - Bücher, in denen es um Bücher geht
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"Thomas Bernhard - Übertreibungskünstler im Schreiben und im Leben"
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"Flanieren in Paris - von Café zu Café - mit Verlaine, Mallarmé, Zola, Proust und Sartre"
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"Utopien und Apokalypsen - Die Erfindung der Zukunft in der Literatur"
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"Es schweigt die Seele den blauen Frühling" - Gedichte zum Frühling
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"Aufgewachsen im Forsthaus - nach ihrem Tod von der Frauenbewegung entdeckt - Marlen Haushofer - 100.Geburtstag - 50.Todestag
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"Herbst-Zeit - Lese-Zeit - Der Österreichische Buchpreis 2020"

Nelly Sachs’ Schreiben beginnt im Sanatorium, es endet in der Psychiatrie. ‘Ich kann mich nur im Gedicht ausdrücken’. Dieser Satz bestimmt das Leben von Nelly Sachs. Und immer sind es einschneidende Erlebnisse, die ihr Schreiben bestimmen – eine unerfüllte Liebe, Gewalterfahrungen im Krieg, die Flucht nach Schweden, Verfolgungsängste, Psychiatrieaufenthalte, Elektroschocks. Ganz wichtig wird für sie, die jüdische Dichterin, die Beziehung zum jüdischen Dichter Paul Celan. Ein jahrelanger Briefwechsel zeugt von der Bedeutung dieser Freundschaft für beide. Sie hören Ausschnitte aus diesem Briefwechsel und Gedichte von Nelly Sachs.
Sensible musikalische Begleiterinnen – Sophie Auster, Cathrin Pfeifer, Keren Ann & Andrea Schroeder.

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