• Weltempfaenger
    49:59
  • MP3, 143.24 kbps
  • 51.22 MB · Datei entsperren
Klicken Sie auf 'Download', um die Datei in der Originalqualität herunterzuladen.
Diversität im Journalismus
Die Neuen deutschen Medienmacher*innen (NdM) zeigen mit ihrer aktuellen Studie auf: Geschlossene Gesellschaft in der Chefredaktion, es mangelt an Diversität. Die Leitfrage der Studie war, inwiefern sich gesellschaftliche Vielfalt in den Redaktionen und Chefetagen von Medienhäusern in Deutschland widerspiegelt. Dazu haben die NdM erstmals Daten und Erkenntnisse für die reichweitenstärksten 122 Medien vorgestellt. Radio Corax hat Christine Horz von der TH Köln interviewt. Sie beteiligte sich an der Durchführung der Studie. Sie war für die qualitativen Parts also die ausführlichen Interviews mit Medienschaffenden in der Untersuchung verantwortlich. Frau Horz lehrt unter anderem transkulturelle Medienkommunikation.
Hass und Angriffe auf Medienschaffende
Auf dem Marktplatz in Halle kam es am 16. Mai bei einer rechten Kundgebung gegen die Maßnahmen zur Einschränkung der Corona-Pandemie zu einer unangenehmen Situtation für ein Reporter*innenteam des ZDF. Laut der Polizei sei das ZDF-Kamerateam bei Aufnahmen von Demonstrierenden verbal attackiert worden. Die Journalist*innen mussten unter Polizeischutz vom Markt geführt werden. In den vergangenen Wochen kam es in Deutschland vermehrt zu solchen Szenen. Medienschaffende fühlen sich zunehmend bedroht. Hass und Gewalt gegen Journalist*innen haben zugenommen. Das sind die Ergebnises einer Umfrage des Bielefelder Instituts für Konflikt- und Gewaltforschung in Auftrag des Mediendienst Integration. Betroffene Journalist*innen berichten darin von einer gesunkenen Hemmschwelle für Gewalt gegen Medienschaffende. Über die Ergebnisse der Studie sprach Radio Corax mit Yann Rees und Michael Papendick. Beide arbeiten am Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung an der Universität Bielefeld und wirkten an der Studie mit.
Bedingungsloses Grundeinkommen für Deutschland?
Über 20 Organisationen und über 160 Persönlichkeiten sprachen sich für eine ernsthafte Debatte über die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens aus. Gemeint ist damit ein bedingungslos gewährtes Einkommens, das allen Menschen die Existenz sichern und die gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen soll. Zu den Mitunterzeichner*innen gehört auch Ronald Blaschke vom Netzwerk Grundeinkommen. Nick Bergner von LORA München hat mit ihm gesprochen.
Moderation: Nora Niemetz
CC-Musik: Garna Vutka