Zugang zum Schwangerschaftsabbruch in Ö: „Untragbare Verhältnisse“

Sendereihe
genderfrequenz
  • IV_Changes for Women_final
    17:44
audio
Gegen DIESEN Feminismus!
audio
Miniserie: "Gender, Affekt und Politik" (Teil 3)
audio
Gegen DIESEN Feminismus! | “Feeling Bad? It Might Be Political!”
audio
Mini-Serie: "Geschlecht, Affekt und Politik" (Teil 2)
audio
FLINT* auf der Flucht
audio
Gender, Affect & Politics: Literature, Social Media and Affective Worldmaking | FLINT* auf der Flucht
audio
Gender, Affect, and Politics: Public Feelings and how to study them
audio
Buchrezension: "Selbstachtung" von Toni Morrison
audio
Mini-Serie: „Geschlecht, Affekt und Politik“ (Teil 1)
audio
Buchrezension: "Leistungsklasse" von Veronika Bohrn Mena

In dieser Ausgabe der genderfrequenz beschäftigen wir uns WIEDER einmal mit dem Zugang zu Schwangerschaftsabbrüchen in Österreich! Der ist zwar bis zur 16. Schwangerschaftswoche straffrei erlaubt (by the way: Schwangerschaftsabbruch endlich RAUS aus dem Strafgesetz!), nicht überall in Österreich ist jedoch der Zugang zu öffentlichen Kliniken gewährleistet. So gibt es in Vorarlberg, Tirol und im Burgenland keine öffentlichen Spitäler, die Abbrüche vornehmen. Die Kosten für einen Abbruch variieren außerdem enorm: Mit 320€ bis zu 1000€ muss frau* hier rechnen. In Österreich wird eine ungewollte Schwangerschaft nicht als medizinischer Notfall anerkannt und somit wird ein Schwangerschaftsabbruch nicht als Leistung der Gesundheitskasse finanziert.

Durch die Ausgangsbeschränkungen in der Corona-Krise wird die Situation zusätzlich verschärft – Expert*innen warnen vor einer Versorgungskrise.

Der Verein Changes for Women bietet niederschwellige und unbürokratische Unterstützung für ungewollt Schwangere in besonderen Notlagen. Wir haben mit Sarah Held von Changes for Women über das Angebot des Vereins, über ihre Forderungen und die Missstände im Zugang zu Schwangerschaftsabbrüchen in Österreich gesprochen.

Schreibe einen Kommentar