Wiederlesen! Birgit Müller-Wieland und „Flugschnee“

Sendereihe
Das rote Mikro: Literatur
  • 200511 müller wieland wh2
    59:57
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Lyrik und Gesellschaftskritik: Uroš Prah
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In der letzten Sendung war ein 2011 entstandenes Portrait von Birgit Müller-Wieland zu hören, mit Ausschnitten aus ihrem brillanten Debutroman „Das neapolitanische Bett“ (Wagenbach 2005) und Gedichten aus dem Band „Ruhig Blut“ (Haymon 2002).

2017 erschien Birgit Müller-Wielands zweiter Roman, Flugschnee (Otto Müller Verlag), der – wie der erste – eine spannende Handlung mit literarischer Qualität vereinte. Als die Autorin ihn in der Österr. Gesellschaft für Literatur in Wien vorstellte, ahnte sie nicht, dass der Roman auf der ORF-Bestenliste landen und für den Deutschen Buchpreis nominiert werden würde. Die damals entstandene Sendung ist nun noch einmal zu hören.

  • Was macht das Glück einer Familie aus? Wenn es – neben Gesundheit, sicherem Einkommen und dergleichen – gemeinsame Erinnerungen sind, die Zusammenhalt ermöglichen, so denkt Lucy an einem Dezembertag in Berlin an keine glückliche Familie. Lucy steht unter Schock, ihr Bruder Simon ist verschwunden… Von Deutschland über Österreich, Italien und Osteuropa spannt Birgit Müller-Wieland das Netz, das die Figuren ihres Romans knüpfen, verlieren, wieder aufnehmen – ein Ringen um die Wahrheiten, die in der Vergangenheit liegen, und das Annehmen der Herausforderungen, welche die Gegenwart bereithält. (Otto Müller Verlag)

Musik: Maria Kalaniemi: Bellow Poetry, Intuition 2005. Weitere Informationen über die finnische Akkordeonistin hier

Aktualisierte Fassung einer Sendung vom 05.07.2017

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