• Beitrag FROzine_Mauthausen Komitee Österreich_Christa Bauer
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Am 5. Mai 1945, also vor 75 Jahren, wurde das Konzentrationslager in Mauthausen befreit.

Aufgrund der Corona-Pandemie ist die Durchführung der Internationalen Befreiungsfeiern in Mauthausen und Gusen in der gewohnten Form nicht möglich.

In enger Zusammenarbeit mit dem Comité International de Mauthausen (CIM) veranstaltet das Mauthausen Komitee Österreich (MKÖ) deswegen 75 Jahre nach der Befreiung des KZ Mauthausen eine Virtuelle Internationale Befreiungsfeier mit ZeitzeugInnen-Statements, Videobeiträgen und Musik. Die Virtuelle Befreiungsfeier wird am Sonntag, 10. Mai 2020 von 11:00 bis 12:00 Uhr auf www.mkoe.at zu finden sein.

Über die Feier im virtuellen Raum spricht Marina Wetzlmaier mit Christa Bauer. Sie ist die Geschäftsführerin des Mauthausen Komitees Österreich.

Dass die Zahl der rechtsextremen Straftaten steigt, wird regelmäßig vom Mauthausen-Komitee dokumentiert und veröffentlicht. Die Schändungen von KZ-Gedenkstätten sind dabei besonders schockierend – und auch dazu gibt es jetzt aktuelle Daten: Aus einer parlamentarischen Anfrage an das Innenministerium ergab sich, dass seit Jänner 2013 107 Fälle von Gedenkstätten-Schändungen in Österreich polizeilich bekannt geworden sind. 22 davon waren Schändungen der KZ-Gedenkstätte Mauthausen. Das Mauthausen-Komitee kritisiert, dass die Öffentlichkeit nur von sehr wenigen dieser Fälle erfährt.

Das Interview ist Teil des FROzine vom 7. Mai 2020 anlässlich der Befreiungsfeiern in den KZ-Gedenkstätten Mauthausen und Gusen.