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In der April-Sendung spricht Andrei Siclodi mit dem Medienwissenschaftler Rainer Bellenbaum, der gegenwärtig als Stipendiat in Büchsenhausen an dem Buchprojekt „Kinematografisches Handeln“ arbeitet.  Das Projekt untersucht die Impulse, Potenziale und Wirkungen kinematografischen Handelns, wie sie sich insbesondere in der heutigen Praxis des Galerie- und Installationsfilms artikulieren. Im Mittelpunkt der kunst-/filmkritischen Untersuchung stehen Werke von KünstlerInnen, deren eigene Migrationserfahrungen die Arbeit kennzeichnen. Einen zweiten Hintergrund für die Untersuchung bildet die Reflexion des historischen Wechselverhätnisses zwischen Kunst und Film, insofern auch hier die Themen der Identität, der Erinnerung und der politischen Beteiligung verhandelt wurden.

In der Sendung spricht Rainer Bellenbaum mit Andrei Siclodi über das Buchprojekt und dessen Hintergründe. Die Praxen der Künstlerinnen Dorit Margreiter und Angela Melitopoulos, die am 12. bzw. am 19. April 2011 im Rahmen der von Bellenbaum veranstalteten Screenings und Diskussionen unter dem Titel „Logiken des Raums und der Montage“ zu Gast in Büchsenhausen sind, wird ebenfalls besprochen.

Rainer Bellenbaum, Medienwissenschaftler, lebt und arbeitet als Film- und Kunstkritiker in Berlin und Wien. Künstlerische Kurzfilme und Kooperationen (ab 1983), Kameraarbeit, Recherche und Berichte für TV-Anstalten u.a. (1986-2005), Autor für Kunstmagazine (Texte zur Kunst, Springerin, Camera Austria) sowie Buchpublikationen (seit 2004).