„Asozialität“ als Thema der politischen Bildung – Möglichkeiten der didaktischen Umsetzung

Sendereihe
„Asozialität“ und politische Bildung
  • Vortrag 4 - Raial
    50:07
audio
„Wer nicht arbeitet, soll nicht …“ – Sozialdarwinismus, Klassismus und Rechtsextremismus
audio
"Schulterschluss gegen kriminelle Bettler-Banden“. Antiziganistische Diskurse in Österreich
audio
Diskurse der Abwertung: Diskursanalytische Perspektiven zur österreichischen Politik
audio
Verfolgung von Frauen als „Asoziale“ während des Nationalsozialismus und Kontinuitäten der Ausgrenzung nach 1945

In der schulischen Vermittlungsarbeit zum Nationalsozialismus wird die Verfolgung von Menschen als ‚Asoziale‘ höchstens erwähnt, meist gänzlich ausgeblendet. Doch welche Themenfelder und Aspekte ließen sich auf historischer sowie aktueller Ebene behandeln, wenn man (historisch-)politische Bildung zum Stigma ‚Asozialität‘ betreibt? Welche Möglichkeiten einer didaktischen Umsetzung bestehen? Welche spezifischen Herausforderungen stellt das Thema? Und was ließe sich aus einer kritischen Behandlung dieses Themas lernen?

Elke Rajal, Politologin, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Konfliktforschung und am Institut für Politikwissenschaft der Universität Wien. Aktuelle Publikation: „Mit Bildung gegen Antisemitismus? Möglichkeiten und Grenzen antisemitismuskritischer Bildungsarbeit“, in: SWS-Rundschau (58. Jg.), Heft 2/2018, 132-152.Helga Amesberger/ Brigitte Halbmayr/ Elke Rajal: „Arbeitsscheu und moralisch verkommen“. Verfolgung von Frauen als „Asoziale“ im Nationalsozialismus (Mandelbaum Verlag, 2019).

Schreibe einen Kommentar