• 00-ANDI-20200320-Gesamtsendung
    20:31
  • 01-ANDI-20200320-OnlineUndRadiodemGegenRassismus-GerhardKettler
    06:52
  • 02-ANDI-CoronaKunstUndKultur-GerhardKettler
    02:55
  • 03-ANDI-20200319-COVIEW-GerhardKettler
    09:40
  • MP3, 192.01 kbps
  • 13.28 MB
Klicken Sie auf 'Download', um die Datei in der Originalqualität herunterzuladen.

#WirHabenPlatz Online-Demo und Radio-Demo am Tag gegen Rassismus
Am 21. März ist der internationale Tag gegen Rassismus. Eine geplante Großdemonstration in Wien musste wegen der Corona-Virus-Pandemie abgesagt werden. Dabei gäbe es gerade jetzt besonders viel Grund, zu demonstrieren. Die Situation in den griechischen Flüchtlingslagern und an der Grenze zur Türkei und die Wahrung der Menschenrechte erfordern aktuell unseren vehementesten Einsatz, schreibt die Plattform für eine menschliche Asylpolitik.
Die geplante Demonstration findet daher als Online-Demo statt.
Und als Radiodemo: Wir übertragen alle Redebeiträge gleichzeitig mit der Online-Demo am Samstag, dem 21. März, ab 14 Uhr auf Radio ORANGE 94.0

Die Links zu den Streams der Online-Demo am 21. März um 14 Uhr gibt es auf http://menschliche-asylpolitik.at/
Und, wie gesagt: Die Demo findet auch als Radiodemo statt:
Morgen Samstag, 21. März, 14 Uhr, hier auf Radio ORANGE 94.0

Für den ganzen Tag wird übrigens auch aufgerufen, Transparente der Solidarität mit Schutzsuchenden an der EU-Außengrenze aus den Fenstern zu hängen.
Auf diesen Transparenten könnte zum Beispiel stehen:
• Grenzen töten – sichere Fluchtwege schaffen
• Nein zur Festung Europa
• Solidarität trotz Corona – Refugees welcome!
• Solidarität hier, jetzt und überall – auch für Schutzsuchende in Griechenland!
• Stop violence – open the border
• Say it loud, Say it clear, Refugees are welcome here!
• #wirhabenplatz
• No dirty hands- no dirty deals! EU Türkei Deal stoppen!
• Grenzen auf- Lager evakuieren- Gesunheitsversorgung für ALLE!

Corona, Kunst und Kultur
In der letzten ANDI-Sendung haben wir über Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die freie Kunst- und Kulturszene berichtet. Das Ausmaß der großteils existenzgefährdenden Auswirkungen auf Kulturvereine, Kulturarbeiter*innen und Künstler*innen ist immer noch kaum abschätzen. Mit einer Datenerhebung bei Kulturveranstalter*innen möchten die IG Kultur Österreich, Wien und alle Länder-Kultur-IGs nun Informationen über die Höhe der drohenden Einnahmenausfälle und dessen Auswirkungen auf unabhängigen Kultureinrichtungen und -initiativen erfassen. Dies soll eine erste Grundlage bilden, um den Bedarf an monetären Hilfsmittel bemessen zu können. Ähnliche Erhebungen wurden für freie Musikschaffende, bildende Künstler*innen und für den Tanz/Theater/Performance-Bereich gestartet.
Infos dazu und über erste Möglichkeiten, existenzgefährdende Auswirkungen im freien Kunst- und Kulturbereich abzufedern, gibt es unter anderem auf igkultur.at und igkulturwien.net.

COVIEW
Die aktuellen Entwicklungen rund um COVID-19 zeigen die Notwendigkeit eines solidarischen Umgangs miteinander. Wir befinden uns in einer Situation, in der die Gesundheit von vielen gefährdet ist. Wir begrüßen notwendige Maßnahmen. Gemeinsam müssen solidarische Lösungen gefunden werden! Gleichzeitig sind die temporären, enormen Einschränkungen von Grundrechten etwas, das es zu beobachten und kritisch zu begleiten gilt.
Das schreibt eine spontan gestartete Plattform mit dem Namen COVIEW auf ihrer Website.
An COVIEW beteiligen sich schon zahlreiche Menschen aus halb Europa. Wir haben nachgefragt, was COVIEW ist, und was die Ziele von COVIEW sind.