Blut auf den Schienen

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Radio AUGUSTIN
  • BlutAufSchiene_Augustin
    20:23
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Saal B, das Augustin-Filmjournal / Ausgabe November 2020
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aufg’legt: Bernhard Schnur
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Die Krise im Libanon – Von Misswirtschaft, Korruption und Klientelismus
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Queeres Alter
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"Zündstoff" stellt vor: Initiative Frauen.Rechte.Sichern
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eing'SCHENKt: Einsamkeit
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Berg und Deix
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Topographie des Exils
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Zündstoff

Nerven sparen – Bahn fahren, lautete ein längst von der Wirklichkeit eingeholtes Werbemotiv der österreichischen Staatsbahnen. Steigende Fahrpreise, an der Ökonomie und nicht der Bequemlichkeit orientierte Großraum-Frachtwaggons, ein bescheidenes Beschwerdemanagement und die zunehmende Diskriminierung von Rauchern sind nur einige Details, die dem Zugfahren in den letzten Jahrzehnten jegliche Romantik genommen haben. Es wird nicht mehr gereist – es wird transportiert. Ungefährlich war das noch nie – glaubt man dem Buch „Blut auf den Schienen“ von Christian Lunzer und Peter Hiess. Darin versammelt sind die wichtigsten und auf ihre Art herausragendsten Verbrechen, die nicht nur in ÖBB-Zügen stattgefunden haben.

Das Buch „Blut auf den Schienen“ von Christian Lunzer und Peter Hiess ist im Ueberreuter-Verlag erschienen. Während sich die größten Verbrechen an der mobilen Menschheit heute in der Küche des Speisewagens ereignen, liefern die Autoren ein lebendiges Beispiel dafür ab, dass Bahnfahren früher einmal wirklich gefährlich war.

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