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Julian Assange – der Journalist, der für die Wahrheit büßt

Er hat auf seiner Plattform Wikileaks Geheimdokumente zugänglich gemacht. Geheimdokumente, die Kriegsverbrechen der USA aufdecken, etwa das Video „Collateral Murder“. Er hat geholfen, Informationen, die die Bevölkerung nicht kannte, an die Öffentlichkeit zu bringen, also genau das, was jeder vernünftige Mensch von Journalist*innen erwarten sollte. Deshalb saß er jahrelang in der ecuadorianischen Botschaft fest und wartet nun im britischen Gefängnis auf seine drohende Auslieferung in die USA. Wenn es den USA gelingt, einen nicht US-Bürger als Spion lebenslang ins Gefängnis zu bringen, dafür dass er klassisch journalistische Arbeit getan hat, dann richtet sich das gegen alle Journalist*innen, die eine solche Arbeit machen.
Staatsmacht muss von seriösen unabhängigen Medien überwacht werden, und vor allem auch überwacht werden DÜRFEN. Wenn Kriegsverbrechen ans Tageslicht kommen, sollte doch klar sein, dass diejenigen die Verbrecher sind, die die Kriegsverbrechen begangen haben, und nicht der Journalist, der es gewagt hat, den Menschen davon zu erzählen.

Auschnitte aus ‚Collateral Murder‘ und einer Rede vom UN-Sonderberichterstatter Nils Melzer rücken die Wahrheit ins Licht.

Quellen:

Collateral Murder: https://www.youtube.com/watch?v=zA3mfdgVsAI (03.01.2020)
Nils Melzer: https://www.youtube.com/watch?v=2aPL79lbDbM (03.01.2020)

Candles4Assange Vienna: Do, 09.01.2020 Theodor-Herzl-Platz 19-21h
www.candles4assange.de

 

Redaktion: Veronika Ritter