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In der Reihe Hörspiel und Hörstück in Summerau,96 diesmal eine bunte Mischung: Zum einen zwei Hörstücke aus einem Workshop der Autorin Marlen Schachinger, den diese im Februar 2008 in Bildungshaus Puchberg bei Wels abhielt (und nicht in Wien, wie von mir irrtümlich behauptet). Marlen Schachinger war selbst bereits mit zwei ausgezeichneten Hörstück in dieser Sendung vertreten.

Erstes Hörstück: „Piep Piep – die überflüssigsten akustischen Signale“ von Barbara Krolokh. An diesem Stück hat mir erstens die Idee und zweitens das verspielte Herangehen an ein „nerviges Thema“ gefallen. (Sprecherin: Barbara Krolokh. Akustische/r Begleiter/in: Franz Schörghuber, Silvia Kaplan. Technik: Peter Buchinger. Regie: Marlen Schachinger).

Als zweite Produktion aus besagtem Workshop hören Sie  „Bitte zurücktreten“, ein Hörstück von Silvia Hlavin, ebenfalls im Workshop-Kollektiv umgesetzt. Mit diesem Hörstück begeben wir uns in die U1 Richtung Kagran bzw. Leopoldau. Die Fahrt beginnt in alltäglicher Normalität, bis jedoch… (SprecherInnen: Julia Stögmüller, Franz Schörghuber, Peter Buchinger, Christoph Kendlbacher, Silvia Kaplan, Silvia Hlavin. Technik: Peter Buchinger. Regie : Marlen Schachinger).

Im Studio zu Gast: Michaela Schoissengeier als Produzentin des Hörstücks Diese Andere„. Thematisiert wird in diesem im Januar 2010 produzierten Hörstück die Lebenswelt einer namenlosen Tagelöhnerin. „Jeden Tag geht sie in die Arbeitsagentur, sucht Arbeit, sucht Hoffnung. Glücklich sein. Ist es möglich, fragt sie sich, gibt es jemanden, der wirklich glücklich ist?“ Die Textvorlage zu diesem Stück, das von Monika Pesendorfer (MoMo) gesprochen wird, stammt von Renate Silberer.

Michaela Schoissengeier, geb. 1967, lebt in Linz, Psychotherapeutin und freie Hörspielproduzentin, Sendungsmacherin.

Renate Silberer, geb. 1975 in Braunau, lebt in Linz; Körpertherapeutin und Autorin, schreibt Lyrik, Prosa, Hörspiel. Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften (kolik, die rampe und andere) Startstipendium für Literatur des Bundesministerium für Unterricht, Kunst u. Kultur 2009.

MoMo (Monika Pesendorfer): Bühnentanzpädagogin, Sozialpädagogin. Ausbildung zur Bühnentanzpädagogin mit Schwerpunkt Choreographie am Brucknerkonservatorium. Zuletzt „Vergissmeinnicht“, ein Duo-Theater-Tanz Stück mit Texten von Marlen Haushofer – gemeinsam mit Ulrike Hager. Weitere Arbeiten: Neuma, Geierwalli, Geld gegen Leben, Himbeeren & Streichhölzer, Claus Croccos, Woyzeck, Hiob. MoMo tanzt mit Teilnehmern der Kunst und Kultur Abteilung der pro mente Oberösterreich.

Vor und nach dem Hörstück Gespräch mit Michaela Schoissengeier über von ihr produzierte Hörstücke, weitere Vorhaben, ihre Radioarbeit (u.a. für SpaceFemFm)

Zuletzt „Stand clear“ von Erich Klinger – akustische Eindrücke aus Kanada, Dezember 2010/Jänner 2011, bearbeitet im März 2011.
Es wäre nicht Erich Klinger, würden nicht akustische Eindrücke von Fortbewegung bzw. (Stadt-)Reisen in dieses Hör- und Klangstück einfließen: Busfahrten in Mississauga und Toronto, Subway von Toronto, Bahnstation Rouge Hill an der Peripherie von Toronto, durchfahrende Züge (VIA + GO Train), am Ufer des Lake Ontario, Menschen auf dem Weg zu den TTC-Bussen, die vor der Bahnstation abfahren, sirrende Akkus von Lichtmasten in der Kälte, Rückfahrt im GO-Train einschließlich der Dialoge der Zugmannschaft…

Dazu kommen eher „rauhe“ Aufnahmen (auch von den Aufnahmebedingungen her) der Niagara Fälle, zwischendurch – beim Wechseln der Batterien – Wärme und menschliche Stimmen entfernt vom tosenden Wasser. Und kurze Sequenzen aus der Rückfahrt im VIA-Zug von Niagara Falls nach Toronto Union.

Erich Klinger: Gestalter von Radiosendungen im Freien Rundfunk OÖ, Autor, ideale Testperson für das bedingungslose Grundeinkommen

Am 13. April wird die Malerin, Performerin und Schreibende Magna Hildebrand aus Kassel in der Sendung zu Gast sein, 13. April, 19 bis 20 Uhr. Ein Wiederhören mit mir gibt es im März noch bei den Wegstrecken, am 29. März sowie bei ersten Folge von „Nachspann“, am 29., übergangslos nach den Wegstrecken ab 20 Uhr.

Die Sendereihe „Summerau,96“ kommt mit Unterstützung von Land OÖ, LinzKultur, BKA und GAV zustande.