• fifi februar pamela
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Interreligiöser feministischer Diskurs. Gut oder schlecht?

Interreligiöser feministischer Diskurs. Gut oder schlecht?In der aktuellen Ausgabe von 52 Radiominuten wollen wir den Interreligiösen Feministischen Diskurs beleben und Silvia Stollers Buch „Existenz-Differenz-Konstruktion“ vorstellen.

Die Fiftitu-Sendung geht um 19:00 on Air, Wiederholung am 1. März um 14 Uhr

Zu hören am Dienstag, 01.03.2011 von 14 – 15 Uhr in der Sendung 52 Radiominuten

Feminismus und Religion – Funktioniert das denn?

Abseits von ideologischen Debatten rund um das Kopftuch haben sich Think-Tanks gegründet, die einen interreligiösen feministischen Dialog anstreben. Gerade in den letzten Jahren tauchten mediale Phänomene auf, die fragwürdig sind. Beispielsweise ist es nicht erhellend, wenn Alice Schwarzer und H.C. Strache in der selben Diktion argumentieren, wenn sie von der Unterdrückung der muslimischen Frau sprechen. Religion und Feminismus sind heute weitgehend unvereinbar. Aber ist das so?
Der schweizerische Interreligiöse Think Tank setzt an der Schnittstelle Religion und Feminismus an und hat dazu das Manifest mit dem Titel „Weibliche Freiheit und Religion sind vereinbar“ verfasst.
Dazu hat Mitte Februar die „VFQ – Gesellschaft für Frauen und Qualifikation“ in Linz eine Veranstaltung initiert. VFQ ist eine konfessionell unabhängige Organisation und vereint diverse Frauen aus unterschiedlichen Professionen und Branchen.
Bei der Veranstaltung „Islamischer Feminismus – Ein Unding?“ referierte die Islamistikexpertin Amira Hafner-Al Jabaji. Im Anschluss sprachen Simone Boria und Pamela Neuwirth mit ihr über die wesentlichen Ansätze, die für einen interreligiösen und feministischen Diskurs notwendig sind.

Jenseits von Mann und Frau

Die Philosophin Silvia Stoller hat mit „Existenz, Differenz, Konstruktion“ 2010 ihre Habilitationsschrift vorgelegt.
Wie sieht eine Geschlechtertheorie aus, die die Einsichten der modernen Geschlechterforschung mittels der klassischen Phänomenologie bearbeitet? Silvia Stoller setzt sich mit philosophischen Geschlechtertheorien des 20. Jahrhunderts auseinander, um sie mit der Phänomenologie Maurice Merleau-Pontys einer Neulektüre zu unterziehen.
Eine Rezension zum Buch in der Sendung.

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Produziert am:
28. Februar 2011
Veröffentlicht am:
01. März 2011
Thema:
Politik Frauenpolitik
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Roswitha Kröll
roswitha.kroell (at) fro.at
4040 Linz