Antifaschistischer Rundgang im Gedenken an den Novemberpogrom durch Wien-Neubau am 10. November 2019

Sendereihe
O-TON (unbearbeiteter Originalton)
  • 20191110gedenkrundgang-wien7
    71:25
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[O-Ton] Februargedenken am 20. 2. 2021 vor dem Goethehof in Wien-Kaisermühlen
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[O-Ton] Rund 1200 demonstrierten am 12.12.2020 in Wien gegen UG-Novelle
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[O-Ton] Antifaschistischer Rundgang durch Wien-Floridsdorf zum Gedenken an das Novemberpogrom 1938
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[O-Ton] Gedenkkundgebung für die Opfer des Anschlags in Wien am 5. November 2020
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Nie wieder Gleichschritt! Gedenken Deserteure und alle anderen Opfer der NS-Militärjustiz am 26.10.2020
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[O-Ton] Schweigemarsch der Künstler*innen, Kulturarbeiter*innen und Sportarbeiter*innen am 1. Juli 2020 in Wien
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[O-Ton] „Haus- und Hofversammlung“ im WUK, nachdem WUK mit Stadt Wien ohne GV-Beschluss Mietvertrag unterschrieben hat, der auch FZ umfasst (2. Mai 2020)
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[O-Ton] Gedenken an die Opfer rechtsextremen Terrors von Hanau am 20. 2. 2020 vor der deutschen Botschaft in Wien
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[O-Ton] Donaustädter Februargedenken am 16. 2. 2020 vorm Goethehof
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[O-Ton] Gedenken an die Opfer der Shoah am 27. Jänner 2020 am Wiener Heldenplatz

Der alljährliche antifaschistische Rundgang im Gedenken an den Novemberpogrom führte am 10. November 2019 durch Wien-Neubau, den siebten Bezirk.
Ungeschnittene Tonaufzeichnung des Rundgangs.

Bis ins Jahr 1938 war der Bezirk Neubau auf politischer, sozialer, kultureller und ökonomischer Ebene durch eine rege Beteiligung der jüdischen Community am Stadtleben geprägt. Im Jahr 1883 machte der Anteil von Jüdinnen und Juden an der Wohnbevölkerung beispielsweise 6,4 Prozent aus. Danach stieg er weiter an und lag bei der Volkszählung im Jahr 1934 mit 14,8 Prozent weit über dem Wiener Durchschnitt. Ab dem ausgehenden 19. Jahrhundert etablierte sich eine breite Palette an jüdischen Kleingewerbebetrieben, Beisln und Restaurants, Theater-, Kultur- und Sozialvereinen und später auch Kinos und Kaufhäusern im Bezirk. Darüber hinaus bot die Aufwertung der Mariahilfer Straße die Gelegenheit, sich auch, ohne im Bezirk zu wohnen, als Kleinbetrieb oder Kulturinitiative anzusiedeln. All diese Faktoren führten zu einer starken politischen und kulturellen Beteiligung der (nicht nur) im Bezirk wohnhaften jüdischen Community, die ab dem Jahr 1938 völlig zerstört wurde …

Alle Informationen zum Nachlesen in einer Broschüre:
http://rundgang.blogsport.de/images/Broschuere2019.pdf

Mehr Informationen über alle Rundgänge, auch der letzten Jahre: http://rundgang.blogsport.de/

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