Antifaschistischer Rundgang im Gedenken an den Novemberpogrom durch Wien-Neubau am 10. November 2019

Podcast
O-TON (unbearbeiteter Originalton)
  • 20191110gedenkrundgang-wien7
    71:26
audio
[O-Ton] Mahnwache gegen den Brandanschlag auf Klimaaktivist*innen (2. Jänner 2022)
audio
[O-Ton] Lobau bleibt – Kundgebung gegen Autobahnbau nach Absage des Lobauautobahnbaus am 1. Dezember 2021
audio
[O-Ton] Gedenkkundgebung Novemberpogrom im Leon-Zelmann-Park (Wien Aspangbahnhof) 2021
audio
[O-Ton] Antifaschistischer Rundgang durch Wien-Josefstadt zum Gedenken an das Novemberpogrom 1938 (am 7. November 2021)
audio
[O-Ton] Ein Jahr nach dem Anschlag: Solidarisch gegen Angst und Hass (Wien, 2. November 2021)
audio
[O-Ton] 20. Gedenkveranstaltung für die Opfer der NS-Militärjustiz am 26. Oktober 2021 im Donaupark in Wien-Kagran.
audio
[O-Ton] Zapatistas neuerlich im Lobau-bleibt-Protestcamp in Wien-Hirschstetten (3.10.2021)
audio
[O-Ton] Umweltbewegung und Wissenschaft präsentieren „Lobauer Erklärung” (5.10.2021)
audio
[O-Ton] ¡Lobau se queda! Zapatistas besuchen gegen Autobahnbau kämpfende Klimaaktivist*innen im Protestcamp Hirschstetten – Wien, 18.9.2021
audio
[O-Ton] Demo in Solidarität mit Menschen in Afghanistan am 24. August 2021 in Wien

Der alljährliche antifaschistische Rundgang im Gedenken an den Novemberpogrom führte am 10. November 2019 durch Wien-Neubau, den siebten Bezirk.
Ungeschnittene Tonaufzeichnung des Rundgangs.

Bis ins Jahr 1938 war der Bezirk Neubau auf politischer, sozialer, kultureller und ökonomischer Ebene durch eine rege Beteiligung der jüdischen Community am Stadtleben geprägt. Im Jahr 1883 machte der Anteil von Jüdinnen und Juden an der Wohnbevölkerung beispielsweise 6,4 Prozent aus. Danach stieg er weiter an und lag bei der Volkszählung im Jahr 1934 mit 14,8 Prozent weit über dem Wiener Durchschnitt. Ab dem ausgehenden 19. Jahrhundert etablierte sich eine breite Palette an jüdischen Kleingewerbebetrieben, Beisln und Restaurants, Theater-, Kultur- und Sozialvereinen und später auch Kinos und Kaufhäusern im Bezirk. Darüber hinaus bot die Aufwertung der Mariahilfer Straße die Gelegenheit, sich auch, ohne im Bezirk zu wohnen, als Kleinbetrieb oder Kulturinitiative anzusiedeln. All diese Faktoren führten zu einer starken politischen und kulturellen Beteiligung der (nicht nur) im Bezirk wohnhaften jüdischen Community, die ab dem Jahr 1938 völlig zerstört wurde …

Alle Informationen zum Nachlesen in einer Broschüre:
http://rundgang.blogsport.de/images/Broschuere2019.pdf

Mehr Informationen über alle Rundgänge, auch der letzten Jahre: http://rundgang.blogsport.de/

Schreibe einen Kommentar