• 20191020-30
    29:56
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Im Mittelpunkt dieser Sendung steht der 80. Geburtstag von Horst Chmela und dazu will ich ihm in dieser Sendung gratulieren. Radio Wienerlied ist ihm auch zu Dank verpflichtet, denn er hat von 2006 bis 2010 insgesamt 105 Sendungen kostenlos zur Verfügung gestellt. Jetzt wird vielleicht jemand sagen, na der Erich Zib mach das schon seit April 2003 und der Crazy Joe seit 2010, aber bei Horst Chmela reden wir vom Superstar der Wienerliedszene. Sicher spielt jeder Heurigenmusiker Titel von Horst Chmela. An seinen Liedern wie „Das Bummerl“, „Der depperte Bua“, „Die Weltpartie“ oder „Her mit meinen Hennen“ kommt man ganz einfach nicht vorbei. Er selbst ist auf fast 100 Tonträgern zu hören, hat mehr als 500 Musiktitel geschrieben, wurde unter anderem mit dem goldenen Verdienstkreuz des Landes Wien und der Krone der Volksmusik in Deutschland ausgezeichnet.  Mehrere seiner Tonträger haben Gold und Platin Status erreicht und einige Titel wurden in mehrere Sprachen übersetzt. Allein sein Titel „Aner hat immer das Bummerl“ ist sicher von mehr als 200 Künstlern für CDs aufgenommen worden. Daher habe ich mir einen Spass gemacht und spiele am Beginn dieser Sendung das Bummerl mit Aufnahmen von verschiedenen Künstlern und zwar mit Horst Chmela, dann folgen Memory, Duo Gradinger- Radion, Duo Wienerherz, Norbert Schneider, Alpenland Sepp & Co, Walter Gaidos & Günter Schneider, Ensemble Vigil, die 3 Spitzbuben, June Makino, Gitti & Franz aus Deutschland, Kurt Sowinetz und dann noch ein Stück in Griechisch. Es würde noch Aufnahmen von die Kasermandln, Marianne & Michael, Karl Moik, Vico Torriani, Stefan Remmler und Achim Mentzel geben, aber alles habe ich ganz einfach nicht untergebracht. In Deutschland singen die Norddeutschen „Einer ist immer der Loser“ und im Raum Kölln singt man „Einer hat immer die Arschkart“. Es ist schon fantastisch, wie sich der kleine Horst, der als 6. Kind in eine Zimmer- Kuchl- Wohnung in Wien Ottakring geboren wurde emporgearbeitet hat. Er war dann der jüngste Schustermeister in Österreich, aber seine Liebe galt der Musik- auch wenn es zuerst mit „Blue Gamblers“ und mit der Gruppe Sunset Four eher der Rock´n Roll und Schlager waren, was er gebracht hat. Da waren Titel wie „Symphony d´Amore“, der die jungen Musiker in die Hitparade brachte, oder der Titel „Mädchen, die Weinen“ bis er im Jahr 1970 das Bummerl schrieb, mit dem er sich so manche Enttäuschung und manchen Frust von der Seele schrieb.
Was Horst Chmela auch gelungen ist- seine Lieder werden von fast allen volkstümlichen Gruppen gesungen, als Beispiel eine Aufnahme vom Alpentrio Tirol. Etwas ganz Besonderes ist der Titel „In unserm Viertel, der eigentlich in Köln von der Gruppe „Bläck Fööss“ gespielt und gesungen wird. Horst Chmela hat einen Wiener Text zu dem Lied geschrieben.
Im zweiten Teil der Sendung hören Sie die Wegerer Schrammeln, die mir bisher völlig unbekannt waren. Damit möchte ich ein wenig zu unserer Seite www.daswienerlied.at wechseln. Täglich wird diese Seite von bis zu 1100 Personen besucht und man sucht und findet dort pro Monat über 200 Veranstaltungen mit Wienermusik und Kontaktdaten zu weit über 200 Künstlern des Wienerliedes. Diese Seite haben Michael Mössmer und Hedy Slunecko Kaderka in 14 Jahren mit viel Mühe aufgebaut und meine Tochter hat die Seite voriges Jahr übernommen und damit vor der Einstellung bewahrt. Aber ganz ehrlich- ich hätte nie geglaubt, dass es so schwierig ist, die Musikkollegen davon zu überzeugen, dass sie an dem Projekt mitarbeiten, obwohl alle Einträge völlig kostenlos sind. Die Wegerer Schrammeln sind ein gutes Beispiel dafür. Die treten mit einem Wienerlied Programm regelmäßig auf aber erst durch eine Fehlermeldung beim Newsletterversand bin ich auf die Gruppe aufmerksam gemacht worden. Und dann hat mir Christina Schedlberger eine CD mit einem Live- Mitschnitt eines Konzertes geschickt und ich war mehr als begeistert. Aber hätte sich die Gruppe nicht selbst melden können? Warum muss ich jeden Künstler immer nachlaufen, damit er sich eintragen lässt. Es ist ganz einfach unverständlich, wenn man für die Wienermusik etwas tun möchte und dann jeden nachrennen muss, damit seine Veranstaltungen beworben werden. Und mir haben schon viele Künstler und Veranstalter berichtet, dass sie es deutlich merken, wenn ihre Veranstaltung auf www.daswienerlied.at angekündigt wird und einige Kollegen sind schon über ihren Eintrag im Künstlerverzeichnis zu Auftritten gekommen. Von selbst gemeldet hat sich Michael Steindl aus Wendelstein/ Deutschland. Auch er hat eine komplette Wienerlied CD aufgenommen und daraus ein Titel.
Schauen Sie auch einmal auf www.daswienerlied.at vorbei. Dort finden Sie auch die Veranstaltungen von Horst Chmela, unsere wöchentlichen Schifffahrten und hoffentlich auch bald einige der Wegerer Schrammeln, die diese Sendung mit der Feuerfest Polka von Josef Strauß abschließen.
Ihr
Erich Zib

Titel Komponist / Autor / Bearbeiter Interpreten
Ana hat immer das Bummerl K+T: Horst Chmela siehe oben
Der depperte Bua K+T: Horst Chmela Alpentrio Tirol
Träum doch von Wien K+T: Horst Chmela Horst Chmela
A Welt- Partie K+T: Horst Chmela Walter Bayer, Christina Schedlberger, Wegerer Schrammeln
Mir raubt nix mei Ruah K: Edwin Kölbl, T: F.J.  Heller Bayer, Schedlberger, Wegerer Schrammeln
Stellts meine Ross in Stall K: Ferry Wunsch, T: Franz Ichmann/ Karl Savara Michael Steindl
Lavendel- Lied K: R. Opratko, T: Trude Marzik Gusti Hödl
Feuerfest K: Josef Strauss Wegerer Schrammeln
Fremdmaterial in 20191020-30
Begrüßungsmarsch by Alfred Lehrkinder ©
Ana hat immer das Bummerl by K+T: Horst Chmela ©
Der depperte Bua by K+T: Horst Chmela ©
A Welt- Partie by K+T: Horst Chmela ©
Mir raubt nix mei Ruah by K: Edwin Kölbl, T: F.J. Heller ©
Stellts meine Ross in Stall by K: Ferry Wunsch, T: Franz Ichmann/ Karl Savara ©
Lavendel- Lied by K: R. Opratko, T: Trude Marzik ©
Feuerfest by K: Josef Strauss ©
Träum doch von Wien by K+T: Horst Chmela ©
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Wienerlieder Zu hören auf Orange 94.0
Produziert am:
14. Oktober 2019
Veröffentlicht am:
14. Oktober 2019
Ausgestrahlt am:
20. Oktober 2019, 00:00
Thema:
Gesellschaft
Sprachen:
RedakteurInnen:
Erich Zib
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