Ledige Mütter – ledige Kinder

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Alltagsgeschichte(n) erzählen
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Ledige Kinder galten in der sog. „guten alten Zeit“ als illegitim. Kann aber das Leben überhaupt illegitim/illegal sein? Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren, heißt es in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte von 1948. Über eine Gebär- und Findelanstalt in der K. u. K. Monarchie, das Leben lediger Mütter und das Wirken des Familienrechts 1811 bis heute wird berichtet.

1 Kommentar

  1. Hallo Elfriede Wohlschlager!

    Mir gefällt an deiner Sendung, dass du die – für uns heute Lebenden unvorstellbar – grausamen Verhältnisse vergangener Jahrhunderte dargestellt hast, und wie du dann aufgezeigt hast, wie Schritt für Schritt liebevolle Mitmenschlichkeit Fuß gefasst hat und in der Gestzgebung den gesellschaftlichen Wertewandel spiegelt. Interessant auch der Satz des Rechtskundigen, dass die Gesetzgebeung ihrerseits zur Diskussion dieses Themas in der Gesellschaft führt, wodurch hier wieder was bewegt wird.

    Darüber dürfen wir alle froh sein.

    Ich denke, es tut uns allen gut, solch frohe Botschaften zu vernehmen – und zu verbreiten. Wo doch so schlimme Dinge, ja grausame Menschen auch heute wieder (und immer wieder) herrschen zu scheinen. Der Investigation-Journalismus mag seine Berechtigung, ja Notwendigkeit haben. Mir geht es nicht gut, wenn ich zu viel des Bösen und Abgründigen höre, lese oder sehe. Es gibt ja so viele erfreuliche Dinge und viele der liebeserfüllten Menschen, die das zustande bringen.

    Hab Dank für deine Sendung! Sie hat mich sehr berührt.

    Volkmar Baurecker

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