Weltempfänger: Drei Länder und der Klimawandel

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De-Kolonialisierung in den Köpfen

Die Bahamas und der Klimawandel

Die Bahamas gelten als paradiesisch und sind vom Klimawandel stark betroffen. Sie ist eine der karibischen Inseln, die insgesamt fast 45 Millionen Einwohner*innen zählen. Denn ihre Zukunft sieht düster aus. Die soziale Ungleichheit und die wirtschaftliche Unsicherheit werden durch den Klimawandel zusätzlich massiv verschärft. Dazu gehört die Zunahme von heftigen Tropenstürmen, wie zum Beispiel «Dorian», der vor zehn Tagen eine Spur der Verwüstung auf den Bahamas angerichtet hat.
Dennoch lernen die Menschen. Die Stichworte heißen Klimaresilienz und Klimaadaption. Denn sich dem Schicksal fügen, ist keine Option. Der Frage, wie sich Menschen konkret von dem doppelten Fluch – soziale Verhältnisse und Klimawandel – erlösen könnten, ist der Journalist Max Böhnel für RaBe in drei ganz unterschiedlichen Karibikländern nachgegangen: Dominica, Jamaika und Bahamas.
Zu hören ist der dritte Teil dieser Reihe mit einer Reise auf die Bahamas.

Reportage zum Nachhören

 

Grüner Kolonialismus am Beispiel Honduras

Honduras gehört zu jenen Ländern, die weltweit am stärksten vom Klimawandel betroffen sind. Umwelt-, Klima- und Finanzkrise verlangen nach raschen Lösungen, doch wie sehen diese in der Praxis aus? Wie werden scheinbar klima- und umweltfreundliche Vorhaben in dem zentralamerikanischen Land umgesetzt? Mit diesen Fragen hat sich Magdalena Heuwieser auseinander gesetzt und ein Buch darüber geschrieben, Radio F.R.E.I. hat sie interviewt. Magdalena Heuwieser studierte Internationale Entwicklung in Wien. Sie begleitet seit Jahren soziale und indigene Bewegungen in Honduras. Außerdem engagiert sie sich in der Bewegung für Ernährungssouveränität und arbeitet in einem Netzwerk gegen die „Finanzialisierung“ der Natur. Ihr Buch „Grüner Kolonialismus in Honduras: Land Grabbing im Namen des Klimaschutzes und die Verteidigung der Communs (Edition Kritische Forschung)“ ist im Promedia-Verlag erschienen.

Interview zum Nachhören

 

Landgrabbing unter dem Deckmantel des Klimaschutzes in Mexiko

In Mexiko geht die Vergabe von Aufträgen, etwa für Windparks, oft an den Interessen der indigenen Bevölkerung vorbei. Rosa Lehmann arbeitet zum Thema Bioökonomie und soziale Ungleichheiten. Dabei beschäftigt sie sich mit dem Konflikt um die Windenergie in Mexiko. Radio Corax sprach mit ihr über das Land und die Frage, wie und wo Landgrabbing unter dem Deckmantel des Klimaschutzes stattfindet.Denn an und für sich wäre Windenergie im Zusammenhang mit Klimaschutz zu verbinden. Im Falle von Mexiko kehren aber andere Aspekte das ganze ins Negative.

Interview zum Nachhören

Moderation: Nora Niemetz
CC-Musik: Garna Vutka

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