• Frozine: Radio kann mehr als Ton senden — Wir berichten von der Ars Electronica
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Außerdem: Die Kunst des Streitens und was Anschober von (der Aussage) „Mischkultur“ hält.

Radio-Installationen auf dem AEF 2019

Das Ars Electronica Festival hat 2019 eigene Bestmarken überschritten. Mehr als 1.449 KünstlerInnen und WissenschaftlerInnen aus 45 Ländern waren am Programm beteiligt. Die Besuchszahl von 110.000 zeigt ein noch nie dagewesenes Publikumsecho.

Radio ist ein künstlerisches Medium. Da wird wohl niemand widersprechen können. Radio kann allerdings auch mehr als nur Ton und Sprache zu senden. Es steht in Wechselwirkung mit anderen Medien. Wie vielschichtig das sein kann, zeigen 2 Installationen, denen sich Georg Steinfelder am Ars Electronica Festival gewidmet hat…

Die Installation „Radiosands“ war im Bunker zu finden. Mehr Informationen hier:
http://thomkubli.net/radiosands-eng/

Vor den Toren des Festivals war die mobile Sendestation der Uni Weimar aufgebaut. Mehr Informationen hier:
https://www.uni-weimar.de/de/kunst-und-gestaltung/professuren/experimentelles-radio/

Hier gibt’s den Beitrag auch zum Nachhören.

Wir lassen streiten

Erich Tomandl berichtet ebenfalls von der Ars und besuchte für uns das Symposium „Lasset uns streiten – Konfliktkultur im Zeitalter digitaler Schlachtfelder“.

Demokratiepolitische Steinzeit in Oberösterreich

Rassistische Äußerungen von Landesrat Wolfgang Klinger (FPÖ) in einem Krone-Interview veranlasst Landesrat Rudi Anschober (Die Grünen) gleich zu zwei Anträgen, einerseits wurde eine deutliche Reaktion von der Landesregierung und LH Stelzer gefordert. Außerdem wird bei der nächsten Landtagssitzung (26. September 2019 in Linz) ein Antrag zur Abschaffung der sogenannten Proporzregierung von OÖ, an der hier noch als einziges Bundesland neben Niederösterreich festgehalten wird, eingebracht.  Bei dieser Regierungsform gibt es keine Mehrheitsregierung und dadurch ist auch keine Oppositionsarbeit möglich. Das macht es zum Beispiel unmöglich Misstrauensanträge gegenüber einzelne Abgeordnete zu stellen. Anschober hält das für demokratiepolitische Steinzeit.

Weiters spricht FROzine Chefredakteurin Sigrid Ecker Mit LR Rudi Anschober im Telefoninterview über den grünen Antrag zur Prüfung der Kulturförderung, die an die KTM Motorhall ging, durch ein externes Gutachten. Mit welcher Begründung dieser von der Landesregierung abgelehnt wurde und ob so eine Art der Kulturförderung, gerechfertigt ist erläutert Rudi Anschober genauso wie die Forderung nach Transparenz in der Kulturförderpolitik.

Hier gibt’s den Beitrag auch zum Nachhören.