• 2019.08.04_1500.00-1559.25__Glückliches_Funkgerät
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Radio-Shadi berichtet über die Geschichte ,Kultur und Verfolgung der afghanischen Volksgruppe der Hazara.

In den letzten 130 Jahren hat die ethnische Gruppe der Hazara, die türkisch-mongolische Herkunft hat, Völkermord und erzwungene Migration erlebt. Ihre speziellen, an das ethnische Aussehen der Mongolen gemahnenden, Gesichtsformen und ihr schiietischer Glaube sind seit jeher die Hauptgründe für ihre Verfolgung und Ermordung in Afghanistan und der umgebenden Regionen. Sie werden immernoch in Afghanistan und Pakistan angegriffen, ermordet oder entführt und gegen Lösegeld festgehalten.

Die Hazara-Bevölkerung wird auf 8 bis 10 Millionen geschätzt, die überwiegend in Afghanistan, Pakistan und Iran leben.Ursprünlich kommen die Hazara aus Hazarastan im Zentrum von Afghanistan.In Bamyan wo einst die 53 Meter hohen Buddahstatuen standen liegt ihr Ursprung.Nach dem Völkermord durch Abdur Rahman Khan zwischen 1890 und 1900 sind 62% der Bevölkerung brutal vernichtet worden.Seit her emmigrierten die Hazara nach Pakistan und Iran wo sie bis heute keine legalen Aufenthalt haben.Diese Problematik zieht sich bis nach Europa fort, wo ihre Fluchtursache in den meisten Fällen nicht anerkannt wird, und somit auch hier keine Aufenthaltsgenehmigung bzw. Asyl erhalten.

Am 04.08. hört ihr ein Gespräch mit Arezu Aklaqi, Hazara und Menschenrechtsaktivistin aus München.

Produziert am:
04. August 2019
Veröffentlicht am:
04. August 2019
Thema:
Politik
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Max Haufe
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