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Auf dem Berliner Alexanderplatz fand zum achten Mal das Kenako Afrika Festival von 4. bis 14. Juli statt. Ein Afrikanischer Marktplatz bot seinen Gästen ein vielseitiges Angebot an Kleidung, Kulinarischem und handgemachter Kleidung.  Dazu fanden auf verschiedenen Bühnen ein kulturelles Programm aus Tanz, Musik und Theater statt.

11. Juli 2019, Beitrag 01: Die Schattenseiten der Elektromobilität
Elektroautos sollen die Zukunft der Autoindustrie weltweit sein. Dabei sind Autohersteller aber auf Ressource wie Kobalt angewiesen, das in großen Mengen in Lithium-Ionen-Akkus vorkommt, über die E-Autos betrieben werden. Diesen und andere Rohstoffe findet man in großen Mengen in afrikanischen Ländern, beispielsweise in der DR Kongo. Die deutsche Wirtschaft fürchtet eine Abhängigkeit von diesen Ländern. Die Vergangenheit zeigte jedoch, dass in solchen Fällen häufig die afrikanischen Länder den Kürzeren ziehen und ausgebeutet werden. Elektroautos, die eine saubere Alternative darstellen sollen, werden zukünftig noch zunehmend Konflikte hinaufbeschwören.

Referent:  Dr. Boniface Mabanza

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13. Juli 2019, Beitrag 02: Chinas Rolle in der Wirtschaft Afrikas am Beispiel Senegals
Der chinesische Einfluss in Afrika lässt sich kaum noch abstreiten, verschiedene Projekte der Infrastruktur, allgemeines Bauwesen und Bildung geschehen in afrikanischen Ländern in Kooperation mit chinesischen Konzernen. Der chinesische Präsident Xi Jingping stattet dem afrikanischen Kontinent regelmäßige Besuche ab. 2018 besuchte er beispielsweise Senegal, um die wirtschaftliche Kooperation auszubauen. Wie kann Senegal davon profitieren und was sind potentielle Gefahren einer so engen Zusammenarbeit?

Referent:  Dr. phil. Daniel Romuald Bitouh

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14. Juli 2019, Beitrag 03: Die (Un)Sichtbarkeit afrikanischer Akteur_innen in den deutschen Medien
Alltagsrassismus und –diskriminierung sind weit verbreitete Phänomene in Deutschland, sei es an Schulen, auf offener Straße oder im Supermarkt. Weshalb sehen sich so Viele tagtäglich mit stereotypen Aussagen und dem „Wir und ‚die Anderen‘“-Verhalten ihrer Mitmenschen konfrontiert? Aus einer kulturtheoretischen Perspektive heraus, leistet Journalismus einen wesentlichen Beitrag zur Konstruktion von Identität, (Re)Produktion sozialer Ungleichheit und somit zu alltagsrassistischen Verhalten. Vorsätzlich oder nicht wird bestimmten Geschehnisse besondere Bedeutung zugeschrieben, während gerade Erfolgsgeschichten und positive Beispiele in der Regel keine oder kaum Beachtung finden. Prozesse der medialen Repräsentation sind durchwoben von Machthierarchien und Eigeninteressen. So stellt die Sichtbarmachung von Negativvorfällen mit Beteiligung Afrodeutscher in oftmals rechtspopulistischen Medien und die Unsichtbarmachung jeglicher anderer Ereignisse ein verzerrtes Bild ihrer Rolle in Deutschland her. Inwiefern sind Medien als Meinungsträger, die  in Verbindung stehenden Journalist_innen und die Verleger_innen mitverantwortlich? Und wie viel der_die eigentliche Leser_in?

Referent*innen: Anli Serfontein, Johanna Rieß, Sonja Collison, Harrson Mwilima

Moderation: simon INOU