„Rechtsextremistisches Gedankengut in der Mitte der Gesellschaft angekommen“ | Beziehungsweise Revolution

Sendereihe
#Stimmlagen – Das Infomagazin der Freien Radios
  • Stimmlagen_2019_05_30
    29:59
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Kindersoldat*innen | Bedrohung der akademischen Freiheit in Indien
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Sozialunterstützung neu | Tabuthema Inkontinenz | Notfall-Vorsorge
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Kinder haben Rechte – Abschiebungen & Kinder in der Corona-Krise
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Lizenzverlust für Klubrádió/Budapest | Klasse, nicht Milieu!
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Datenschutz, Staatsbürgerschaft, Fahrradbot*innen, Atomwaffenverbotsvertrag
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Salzburg hat Platz |Anonymes Aufräumen im Öffentlichen Raum | Journalismus im Wandel | Wenn das Licht ausgeht
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„Defizitäre Demokratie“ | Braunau als Weltkulturerbe?
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Linke Kritik an Corona-Maßnahmen | Einschüchterungsklage gegen Umweltaktivistin im Kosovo
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Frieden in Afghanistan? | Inklusive Schule und Corona | Es heißt Femizid | Geflüchtete Menschen in Bosnien
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Attentate in Wien und Kabul, LGBTIQ international und Studienrechtsnovelle in Österreich

# „Rechtsextremistisches Gedankengut in der Mitte der Gesellschaft angekommen“
Die Antidiskriminierungsstelle Steiermark zeigt sich schockiert über aktuelle Entwicklungen im Netz. Über die App „Ban Hate“ werden Hasspostings in sozialen Medien gemeldet und von der Stelle bei strafrechtlicher Relevanz zur Anzeige gebracht. In den letzten Monaten zeigte sich in diesen Meldungen ein starker Anstieg von antisemitischen Postings und Holocaust-Leugnung. VON UNTEN sprach mit Daniela Grabovac, Leiterin der Antidiskriminierungsstelle Steiermark über diese Entwicklung und über die Funktions- und Wirkungsweise der App.

Weiterführende Infos:
Leitfaden zum Thema „Extremismus online und offline“
No Hate Web Styria
Uni Graz No Hate Web Bericht

# Beziehungsweise Revolution
„Beziehungsweise Revolution. 1917, 1968 und kommende“, so heißt das neueste Buch von Bini Adamczak, das 2017 im Suhrkamp Verlag erschienen ist. Das Buch analysiert die revolutionären Geschlechterverhältnisse als Verhältnisse, die zwischen Privatheit und Öffentlichkeit, „Nahbeziehungen“ und „Fernbeziehungen“ geknüpft sind – das Geschlecht der Revolution. So tritt ein Begehren zutage, das nach wie vor auf Realisierung wartet: das Begehren nach gesellschaftlichen Beziehungsweisen der Solidarität.
Bin Adamczak las Anfang Mai im Rahmen der 10. Ausgabe von debating society im Forum Stadtpark in Graz aus ihrem Buch. Im Anschluss sprachen wir mit ihr über „Beziehungsweise Revolution“, Solidarität und das gute Leben für alle.
Bini Adamczak lebt in Berlin und arbeitet als Autorin und Künstlerin zu politischer Theorie, queerfeministischer Politik und der vergangenen Zukunft von Revolutionen.

Links zum Online-Nachhören: hier das gesamte Interview mit Bini Adamczak und hier die Lesung aus dem Forum Stadtpark.

 

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