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Der imperialistische Wahn gegen Venezuela

radio%attac im Gespräch mit Zoraida Nieto

Die stark polarisierende Stimmung und das instabile politische Klima in Venezuela nehmen seit 15 Jahren stetig zu. Eine Große Rolle spielen dabei der Einfluss der Massenmedien und der überregionale Einfluss westlicher Wirtschaftsmächte. Besonders die USA und Westeuropas beeinflussten die Politik Venezuelas beispielsweise durch die Förderung oppositioneller Kräfte und dem Auferlegen von Sanktionen.

Der zunehmende Mangel an Lebensmitteln und Medikamenten ist durch Sanktionen von Außen gesteuert und spitzt die Situation im Lande zu. Dabei wird oft das Problem der Korruption herangeführt, Korruption der Regierung, jedoch auch der Opposition, um die Eingriffe zu rechtfertigen, doch treffen die Sanktionen die breite Masse und vor allem die Armen. Zynischerweise wird die daraus resultierende selbstverschuldete humanitäre Krise im Anschluss hergenommen, um etwaige politische und wirtschaftliche Einmischungen, ja sogar Militärinterventionen, zu rechtfertigen.

Wir sprachen mit der Kultur und Sozialanthropologin Zoraida Nieto. Die gebürtige Venezolanerin lebt und arbeitet in Wien und ist als Medienkünstlerin und feministische – politische Aktivistin aktiv.

Redaktion: Sebastian Ludyga