• 2019-05-27_Patzak_Tudor-Hart
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Peter Patzak und Eve Joy Patzak

Ausstellung & Lesung

Der Regisseur, Autor und Maler Peter Patzak gestaltete mit seiner Frau Eve Joy Patzak eine gemeinsame Ausstellung im Aktionsradius Wien. Peter Patzak  ist ein sehr vielfältiger und interdisziplinärer Künstler: Er studierte Kunstgeschichte, Psychologie und Malerei und wandte sich danach dem Film zu. Film präsentiert sich immer im Querformat. Seine Gemälde entstehen ausschließlich im Hochformat. Im Aktionsradius präsentiert Peter Patzak einige seiner großformatigen und farbintensiven Werke, Eve Joy zeigt sehr reduzierte und pointierte Zeichnungen aus ihrem „Universum“ der letzten Jahre.

Eve Joy Patzak wurde am 1. Jänner 2013 durch einen Schlaganfall aus ihrem bisherigen Leben gerissen und war weniger als nur ein halber Mensch – sprachlos und nahezu bewegungsunfähig. Im Ringen sich mitzuteilen begann sie nach einigen Monaten zu zeichnen – und zeichnet sich bis heute mehr und mehr ins Leben zurück. Zeichnen als „kämpferische Strategie“. Friedrun und Peter Huemer, langjährige Freunde und Wegbegleiter, eröffneten die Ausstellung auf sehr persönliche Weise.

Peter Patzak ist als Sohn eines Kriminalbeamten im Friedrich-Engels-Hof groß geworden. Im Aktionsradius gibt er Einblicke in sein Aufwachsen in der Brigittenau. Er liest Auszüge aus mehreren seiner Bücher und Drehbücher und erzählt über unvergessene Bilder und Schlüsselerlebnisse seiner Kindheit und Jugend. In unterschiedlichen Film- und Kunstdisziplinen tätig, inszenierte Patzak viele Fernseh- und Kinofilme und erhielt als Regisseur zahlreiche Auszeichnungen. Sein Vorlass wurde 2018 vom Archiv der Zeitgenossen in Krems übernommen. Als Filmemacher brachte Patzak den legendären Inspektor Adolf Kottan auf die Leinwand und verortete ihn u.a. in der Brigittenau, in die Hartlgasse 14, wo die ersten Kottan-Morde stattfanden.

http://peter-patzak.at

http://evejoypatzak.com

Edith Tudor-Hart

Film & Gespräch mit Peter Stephan Jungk

„Auf Ediths Spuren“ ist ein Dokumentarfilm über die bedeutende Fotografin Edith Tudor-Hart, zugleich das Porträt einer Spionin und die Geschichte eines Familiengeheimnisses, recherchiert und produziert durch den Großneffen Peter Stephan Jungk (Drehkonzept/Regie). Wenn sie nicht als sowjetische Agentin tätig war, fotografierte sie in Wien und London Arbeiter, Straßenkinder sowie Bilder der Armut und des sozialen Elends. 1908 als Edith Suschitzky in Wien geboren, starb sie 1973 in Brighton. Sie rekrutierte den Spion des Jahrhunderts, Kim Philby, und half mit, die Cambridge Five, den erfolgreichsten und berühmtesten Spionagering aufzubauen, den die  Sowjetunion je beschäftigt hat.

Edith Tudor-Hart war Jungks Großtante; der Schriftsteller und Filmemacher versucht den Rätseln ihres Lebens auf die Spur zu kommen – in Österreich, Großbritannien und Russland. Der Film „Auf Ediths Spuren“ basiert auf seinem Buch „Die Dunkelkammern der Edith Tudor-Hart“ (fischerverlage.de). Nach dem Film: Gespräch mit dem Regisseur.