Bildungsprozesse und Individualiserungsverhältnisse

Sendereihe
Hörlabor
  • 2019_05_09_hl_judith_05_20
    05:20
audio
Psychisches Wohlbefinden im ersten Corona-Semester
audio
Inncontro-Filmfestival der Vielfalt
audio
Yoga als Sport und Therapie
audio
Zur Neuerscheinung des Buches "Tirolerei in der Schweiz"
audio
Erkundungen in der Punkszene
audio
Zur Neuerscheinung des Buches „Tirolerei in der Schweiz“
audio
Interview mit Franz Eder zur US-Wahl
audio
Hörlabor am 19.11.2020
audio
Hörlabor am 12.11.2020
audio
Graffiti – zwischen Kunst und Vandalismus von Livia Soier

Anmod:
Der jüngste Vorfall um einen Wiener HTL-Lehrer, der von seinen Schülern aggressiv provoziert wurde, bis er einen Schüler bespuckt haben soll, sorgte nicht nur in den sozialen Medien für Aufregung. Lehrerkolleg_innen sollen die Schüler dazu angestiftet haben, den Quereinsteiger, der in seinem ersten Jahr als Pädagoge tätig war, „aus der Schule zu mobben“, die Direktion hätte ihn nicht unterstützt. Der nun inzwischen suspendierte Lehrer befindet sich im Krankenstand. Judith Klemenc spricht mit einer Gymnasiallehrerin.

Abmod:
Es könnte das Lachen der Medusa sein, das deutlich macht, dass Bildung Beziehung ist, dass wir die anderen brauchen, um zu wissen, wer wir selber sind, und diese anderen können die Nachbar_innen, die Schüler_innen, die Direktor_innen, der Mensch an sich sein. Es wird das Lachen der Medusa sein, das uns auffordert, einem Bildungsbegriff, der uns von früh bis abends erzählt, dass jeder Mensch für sich selber sorgen muss, zu widersprechen.

Schreibe einen Kommentar