• 20190424_011_1-2_Die Sonne und wir_ Wieviel Daemmung braucht mein Haus_30-00
    30:00
  • MP3, 128 kbps
  • 27.47 MB
Diese Datei enthält urheberrechtlich geschütztes Material Dritter und kann daher nicht heruntergeladen werden.

Bei einer thermischen Sanierung eines bestehenden Hauses ist vor Beginn eine Bestandsaufnahme durchzuführen.
Das Alter und der Zustand in Bezug auf Feuchtigkeit, Statik, sowie die Anforderungen durch die Nutzungsart sowie an die Brandbeständigkeit sind zu ermitteln. Ebenso sind Wärmebrücken, z.B. beim Sockel, durch Balkone, Außenstiegen und Fensterlaibungen zu ermitteln.
Daraus ergeben sich Möglichkeiten zur Dämmung der einzelnen Bauteile, die einfach und kostengünstig sind.
Jeder Bauteil, Fußboden, Sockel, Außenwand mit Fenster und oberste Geschoßdecke oder Dachschräge, sind dabei gesondert zu betrachten.
Nach Sanierung ist auch die Heizung auf den kleineren Bedarf anzupassen!
Im Neubau unterscheiden wir zwar zwischen Holzbau und Ziegelbau. Die bauphysikalischen Anforderungen sind jedoch einfacher zu erfüllen, weil Feuchtigkeit von unten ausgeschlossen werden kann. Ebenso kann Kondensat Bildung ausgeschlossen werden, weil innen alle Bauteile dicht aneinander anschließen müssen und der Taupunkt in der Dämmung liegt. Dämmstärken bis 40cm sind üblich.
Bei Neubauten mit bester Dämmung und sehr geringem Energiebedarf darf (muss) die Haustechnik ganz schlank sein!

Sendungsgestaltung: Martin Bruckner und Baubiologe Franz Dobler