• Folterer sind Feigline
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Anmod;
Folterer sind Feiglinge, sagt die Ärztin Inge Genefke. Vor beinahe 30 Jahren gründete sie gemeinsam mit anderen engagierten MedizinerInnen in Kopenhagen ein Zentrum für Folteropfer. Inzwischen haben Inge Genefke und ihre Mitstreiterinnen ihr Arbeitsfeld erweitert. Sie betreuen nicht nur die Opfer, sondern sie setzen auch auf die Verfolgung der Täter. Folterer dürfen sich niemals und nirgendwo sicher fühlen, sagt Inge Genefke, die als eine von 80 Trägerinnen und Trägern des Alternativen Nobelpreises in Salzburg zu Gast war. Georg Wimmer von der Radiofabrik hat mit Inge Genefke gesprochen.

Abmod:
Gerechtigkeit heilt, sagt Inge Genefke vom International Rehabilitation Council for Torture Victims in Kopenhage. Sie ist eine der Trägerinnen des so genannten Alternativen Nobelpreises, des Right Livelihood Awards. Das Perfide an der Folter, so Inge Genfke weiter, ist, dass die Folter nicht dazu dient, um Informationen zu bekommen, sondern um die Menschen zu brechen, damit ihr Widerstand gegen Diktaturen und gegen systematisches Unrecht ein- für allemal erlischt. Bemerkenswert für uns in diesem Zusammenhang ist, dass in mehreren europäischen Ländern Folter nicht mehr als Asylgrund gelten soll.

webtip: www.irct.org
www.rightlivelihood.org

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Produziert am:
13. Juni 2005
Veröffentlicht am:
13. Juni 2005
Thema:
Politik Friedenspolitik
Sprachen:
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RedakteurInnen:
Alex Naringbauer, Anita Hammer, Astrid Hickmann, Carla Stenitzer, Georg Karl, Georg Wimmer (Leitung), Romana Stücklschweiger
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Radiofabrik Salzburg
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