AK-Wahlen 2019 – wie weit reicht der starke Arm der Werktätigen noch?

Podcast
FROzine
  • FROzine_200219
    49:12
audio
Nachhaltiges Linz – Was wollen die Parteien?
audio
Mehrheimisch-Sein als Privileg
audio
Beitrag: LTW2021 – Interview mit Felix Eypeltauer, NEOS OÖ
audio
Beitrag: LTW2021 - Interview mit David Packer, Bestes Oberösterreich
audio
Beitrag: LTW 2021 - Interview mit Andreas Heißl, KPÖ Oberösterreich
audio
Was wollen die Kleinparteien bei der OÖ Landtagswahl erreichen?
audio
Im Wohl der Tiere stimmen
audio
Protestpostkarten, Tierhaltungsstandards und kontroverse Baukultur
audio
#Stimmlagen | Linz ISFF 2021 | dEM 09 21
audio
Linz ISFF 2021

Vor gar nicht allzu langer Zeit galt die Arbeiterkammer in Österreich noch als eine wichtige Säule der sozialdemokratischen Machtausübung. Was als der starke Arm der Werktätigen aus historischer Perspektive tatsächlich tiefgreifende gesellschafts- und sozialpolitische Wirkung erzielen konnte, ist spätestens seit Beginn der 2000er Jahre ins Visier des rechtskonservativen Paradigmenwechsels geraten. So haben zahlreiche Angriffe auf die Sozialpartnerschaft auch die gesetzliche Interessenvertretung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer schwer in Mitleidenschaft gezogen, was sich nicht zuletzt in einer geringen Beteiligung an AK-Wahlen niederschlägt. Umso größer ist somit das Interesse am Urnengang 2019, bei dem in erster Linie die Pläne der schwarz-blauen Bundesregierung für einen sozialpolitischen Umbau – etwa im Bereich der Arbeitszeitregelung und Sozialversicherung – auf dem Prüfstand stehen.

Die Studiodiskussion ging daher u.a. den Fragen nach, wie der sich abzeichnende Bedeutungsverlust der Arbeiterkammer in der politischen Auseinandersetzung zu erklären ist, wie sich die Interessenvertretung in einer zunehmend prekären und verunsicherten Arbeitswelt positioniert und mit welcher Programmatik neue Schlagkraft entwickelt werden kann.

Mit Jakob Feyerer (Pädagogische Hochschule OÖ) und Harald Stöger (Institut für Gesellschafts- und Sozialpolitik, JKU Linz).

Moderation: Martin Wassermair

Leave a Comment