• 2019-02-13-Gesamtsendung
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# Aktuelle Meldungen

# World Radio Day
Im Rahmen des World Radio Day, ausgerichtet von der UNESCO, spricht VON UNTEN mit Wolfgang Kolleritsch von Radioigel, dem Bildungsradio der Pädagogischen Hochschule Steiermark, über die Relevanz von Radio für Kinder und Jugendliche. Welche Rolle spielt das Medium in ihrem Alltag, wird Radio gehört, wenn nicht, was sind die Alternativen?

Radio ist nachwievor das Massenmedium mit dem größten Publikum weltweit. Es ist auch ein wirkmächtiges Kommunikationstool und eine kostengünstige Medientechnologie. In Mitteleuropa sind Radioveranstalter*innen aktuell mit der technologischen Transformation der Verbreitungswege für Radioinhalte durch die Digitalisierung befasst. Dabei kann leicht aus dem Blickfeld geraten, dass rund eine Millarde Menschen auf der Welt noch nicht einmal einen Zugang zu Radio haben. Dabei ist Radio besonders gut geeignet, um Communities in entlegenen Gegenden mit lokal relevanten informationen zu versorgen. Radio ist auch gerade für Angehörige gesellschaftlich benachteiligter Gruppen, wie Menschen, die nicht lesen und schreiben können, die von Armut und von genderbasierter Diskriminierung betroffen sind oder für Menschen, die mit körperlichen oder psychischen Behinderungen leben, ein relevantes, weil taugliches Informations- und Kommunikationsmedium.

Der von der UNESCO ausgerichtete WORLD RADIO DAY soll also auch daran erinnern, dass es sehr unterschiedliche Lebensrealitäten in Bezug auf Zugang zu Information und Mitsprache gibt, gerade in einer globalisierten Welt. Es soll aber auch eine Gelegenheit zum globalen Feiern eines tollen Mediums sein.
Mehr über die Aktivitäten an ganz unterschiedlichen Orten der Welt erfahrt ihr hier. Auch die freien Radios in Österreich machen Sonderprogramme zum World Radio Day.

# Februarkämpfe 1934 in Österreich
Zum 85.Gedenken der Februarkämpfe im Jahre 1934, die als die Tage des österreichsichen Bürgerkriegs bezeichnet werden und den Beginn des Austrofaschismus markieren, bringen wir einen Ausschnitt aus einem Interview mit Heimo Halbrainer vom Verein Clio aus dem Jahr 2014. Er geht auf Ereignisse speziell in der Steiermark ein und spricht darüber, dass die Februarkämpfe nur der Höhepunkt einer gesellschaftlichen Spannung waren, die es die gesamte erste Republik hindurch gab.


# Die raue Wirklichkeits des Asylwesens in Ö – Teil 7

Im siebten Teil der Beitragsreihe über „Die raue Wirklichkeit des österreichischen Asylwesens“ mit Texten von Asyl in Not berichtet Michael Genner von Asyl in Not über das geschichtliche Vorgehen der Asylbehörde gegen Frauen. Sie werden verfolgt, weil sie Frauen sind. Und weil sie sich nicht den Lebensbedingungen in ihrem Herkunftsland anpassen wollen. Wie die Asylbehörde das interpretiert, lässt in aller Dringlichkeit nach Menschen- bzw. Frauenrechten fragen.

Asyl in Not ist eine NGO, die „für die Wahrung der Menschenrechte und für die Wiederherstellung des Rechts auf Asyl kämpft“. Weiter heißt es: „Wir verstehen uns als politische Bewegung: Wir verbinden konkrete rechtliche und soziale Hilfe im Einzelfall mit dem politischen Angriff auf ein ungerechtes System. Dabei stehen wir parteiisch auf der Seite der Flüchtlinge, deren Menschenrechte von Behörden dieses Landes immer wieder gebrochen werden.“ Soweit die Eigenaussage von Asyl in Not.
Am 5.12.2018 lud die NGO Spendenkonvoi Graz zu einer Lesung von Asylbescheiden. Zwei Vertreter*innen von Asyl in Not – die Rechtsberater*innen und Aktivist*innen Obmann Michael Genner und Geschäftsführerin Kypra Atasoy-Özoğlu – lasen über die raue Wirklichkeit des Asylwesens in Österreich und kommentierten diese rechtlich und ethisch. VON UNTEN gestaltet dazu eine mehrteilige Beitragsreihe.

# Veranstaltungshinweise