Im Gespräch: Mary Kaldor über vergeschlechtlichten Krieg und Frieden

Sendereihe
Globale Dialoge – Women on Air
  • Mary Kaldor
    50:02
audio
Cockroaches, meditation and the cycle of life – the voice of a poetic activist
audio
Das UN-Nachhaltigkeitsziel Geschlechtergerechtigkeit und seine Umsetzung in Österreich
audio
Das Problem heißt Lager.
audio
Informelle Arbeit, Gewerkschaften und COVID-19 in Simbabwe und Kenia
audio
DIE ANDERE.
audio
Gewalt ist nicht Privatsache:
audio
Gender Equality im Klassenzimmer und Gerichtssaal
audio
Feministische Perspektiven auf Weltverhältnisse- Fokus: Solidarität
audio
Gender Equality im Klassenzimmer und Gerichtssaal
audio
Wiener Künstlerinnen und Covid-19

Ungleiche Geschlechterverhältnisse manifestieren sich in den Ideologien und Praxen der neuen Kriege. In den alten Kriegen waren sexuelle Übergriffe eher Nebeneffekte, während in den neuen Kriegen sexuelle Gewalt systematisch angeordnet wird.“ (*)

Mary Kaldor ist Professorin der Global Governance und Direktorin der Forschungseinheit für Konflikt und Zivilgesellschaft im Departement der Internationalen Entwicklung auf der London School of Economics und Political Science. Am 10. Dezember 2018 referierte sie, im Zuge der Kapuscinski Development Lecture und auf Einladung der österreichischen Forschungsstiftung für Internationale Entwicklung (ÖFSE), in der C3-Bibliothek für Entwicklungspolitik über „Human security in the age of geopolitics, terrorism and new wars”.

(*) Im Radiointerview am 11. Dezember 2018 berichtete Mary Kaldor über die Entwicklungen von Konflikten und ihren Bezügen zu Geschlechterverhältnissen ab der europäischen Modernen bis in die Gegenwart. Sie erklärte unter anderem, inwiefern extreme Maskulinität in den neuen Kriegen konstruiert wird.

Webtipp: http://kapuscinskilectures.eu/lectures/human-security-in-the-age-of-geopolitics-terrorism-and-new-wars/

Sendungsgestaltung: Tania Napravnik

Fotocredit: ÖFSE/Karin Sumetzberger

Schreibe einen Kommentar