Ein Jahr schwarzblaue Kulturpolitik

Podcast
Bewegungsmelder Kultur
  • Ein Jahr schwarzblaue Kulturpolitik
    27:01
audio
30:00 Min.
Die Grenzen der Kunst
audio
29:58 Min.
Kulturbegriffe: freie, autonome, emanzipatorische...was meinen wir, wenn wir von Kultur sprechen?
audio
30:00 Min.
Sexismus in Kunst und Kultur.
audio
30:00 Min.
Klima Kultur Arbeit
audio
27:00 Min.
Der schleichende Abbau der Flüchtlingskonvention zwischen 2015 und heute. Ein Interview mit Migrationsexpertin Judith Kohlenberger.
audio
27:00 Min.
Kulturpolitik zwischen Konflikt und Kompromiss
audio
27:00 Min.
Wir wollen unser Publikum zurück!
audio
27:00 Min.
Der Wert der Kunst
audio
27:00 Min.
Wo bleibt die Kulturpolitik?
audio
27:00 Min.
Woher kommt das Publikum?

Wir blicken zurück auf das erste Jahr schwarzblaue Kulturpolitik. Abgesehen von vagen Ankündigungen warten wir immer noch auf die ersten konkreten Vorschläge für Maßnahmen. Es deutet sich jedoch eine zunehmende Ökonomisierung des Sektors an. Eine Entwicklung, die sich nun schon fast zwei Jahrzehnte auch sozialdemokratischer Kulturpolitik fortsetzt und auch noch das letzte politische Potential aus der Szene auszehren könnte. Und auch in anderen politischen Bereichen wurden bereits Umbrüche gestartet, die sich auch massiv auf den Kulturbereich auswirken werden.

Ich habe dafür mit Yvonne Gimpel, Geschäftsführerin der IG Kultur, darüber gesprochen, was in einem Jahr schwarzblauer Kulturpolitik passiert ist, was uns da direkt am meisten betrifft, aber auch indirekt über andere Maßnahmen, beispielsweise innen- oder sozialpolitisch, was gerade für die freie Kultur sehr relevant ist. Und was wir wohl noch von dieser schwarzblauen Regierung erwarten können.

Dann finden wir heraus, wie wir überhaupt in diese Lage gekommen sind, welche Entwicklungen aus den letzten 20 Jahren, seit Schwarzblau I unter Schüssel, uns dahin gebracht haben. Wir hören Michael Wimmer, Direktor von Educult, der meint, man könne die Kulturpolitik nur bedingt mit jener der ersten schwarzblauen Regierung von 2000 vergleichen, aber dass damals eine Entwicklung begonnen hat, die auch von den Folgeregierungen fortgesetzt wurde, so dass die roten Kulturministerien der letzten zehn Jahre durch den Fokus auf die Ökonomisierung der Kultur gewissermaßen auch ein wenig den Boden für die heutige schwarzblaue Politik bereitet haben.

Und wir fragen uns, was eine Antwort sein könnte und wie Kultur wieder politisch relevant werden könnte.

 

Zum Artikel

Zur Sendungsübersicht

Zur Website der IG Kultur

Schreibe einen Kommentar