Meist materiell arm, vaterlos, aber umso mutiger: ‚Kinder des Krieges‘ im Fokus eines Forschungsprojekts

Sendereihe
VON UNTEN im Gespräch
  • Sendung VUiG Britische Besatzungskinder
    56:50
audio
Refugees Welcome! - Seebrücke macht Druck
audio
"Generation haram" - Melisa Erkurt im Gespräch
audio
"Meine Mama war Widerstandskämpferin"
audio
Podiumsdiskussion vom Aktionstag für Klimagerechtigkeit
audio
NS-Wiederbetätigung auf Grazer Polizeidienststelle?
audio
Fahrräder vs. Autos - PlatzFAIRteilung im Grazer Verkehr
audio
Utopie! Ein Club 2 on air
audio
Denis Goldberg (1933-2020): Der Auftrag. Ein Leben für die Freiheit Südafrikas
audio
Der Holocaust in Graz. Eine Gedenksendung
audio
Die Geflüchtetenbewegung im Mittelmeer als unsichtbare Kriegsführung

 

‚Engländerteufel‘, Bankert‘ oder ‚Kind des Feindes‘: Dies sind nur ein paar der Bezeichnungen, welche viele Kinder britischer Besatzungssoldaten und österreichischer Frauen nach Ende des Zweiten Weltkriegs erdulden mußten. Neben der Stigmatisierung- auch ihrer Mütter – und den sozialen Schwierigkeiten wuchsen die ‚Besatzungskinder‘, wie sie heute noch genannt werden, oftmals in Armut und ohne Vater auf. Jetzt, mehr als sechs Jahrzehnte nach Ende der ‚Besatzungszeit‘ in Österreich erkundet der junge Ethnologe Lukas Schretter, in ein internationales Forschungsprojekt eingebettet, die Hintergründe und Schicksale, die mit diesen ‚Kindern des Krieges‘, mit speziellem Schwerpunkt auf die damalige britische Besatzungszone, verbunden sind. Sendungsgestalterin Irene Meinitzer konnte für diese Ausgabe der Reihe ‚Von Unten im Gespräch‘ auch zwei, natürlich nun erwachsene, aber nicht minder interessante, ‚Besatzungskinder‘ zu ihren Lebensverläufen befragen. Entstanden ist so eine umfangreiche, vielfältige Bestandsaufnahme eines Themas, dem wir mit größter Aufmerksamkeit und Sensibilität begegnen sollten. Irenes Sendung könnt ihr hier nachhören.

Schreibe einen Kommentar