• Trotz allem 7.Dez 2018
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1)Nunu Kaller, KonsumentInnensprecherin bei Greenpeace in Österreich im Interview mit Jutta Matysek.

Greenpeace Aktion gegen gratis Plastiksackerln bei P&C (5:41min Radiobeitrag)

Hier die Greenpeace Presseaussendung zur Aktion:

OTS0122 5 CI 0538 GRP0001 WI Mi, 05.Dez 2018

Greenpeace/Umwelt/Konsum/Plastik/Handel/Wirtschaft und Finanzen/Branchen/Konsumgüter

Greenpeace-Catwalk: SOKO-Star Klebow und Schauspieler Altenkopf in Plastik gegen Wegwerfsackerl – BILD

Utl.: Umweltschutzorganisation fordert sofortiges Aus für
Plastiksackerl bei Peek & Cloppenburg – Warnt Regierung vor
falschen Lösungen aus Bioplastik und Papier =

Wien (OTS) – Vor einer Filiale von Peek & Cloppenburg auf der Wiener
Kärntner Straße hat Greenpeace heute eine Modenschau mit einem 16
Meter langen Catwalk organisiert. Als Models sind der SOKO-Star
Lilian Klebow sowie ihr Ehemann und Schauspiel-Kollege Erich
Altenkopf dafür in ein Plastik-Outfit geschlüpft: Geschneidert wurde
die Bekleidung der Models – ein Kleid sowie ein Anzug – nämlich aus
Plastiksackerln. Jeweils 17 davon stammen von Peek & Cloppenburg- das
ist in etwa die Anzahl an Wegwerfsackerln, die der Konzern pro Minute
in Österreich kostenlos ausgibt (https://bit.ly/2Qcv4zp). In der
gesamten Bekleidungsbranche sind es laut Greenpeace-Berechnungen etwa
80 Millionen Sackerl. Die Umweltschutzorganisation fordert von Peek &
Cloppenburg sofort auf Mehrweg-Taschen umzusteigen. Hinsichtlich des
Plastiksackerlverbots der Bundesregierung warnt Greenpeace vor
falschen Lösungen wie Papier oder Bioplastik.

„Wegwerfsackerl aus Plastik sind sowas von out. Dieser Müll
verschmutzt unsere Gewässer, Wälder und Städte. Ein Modekonzern wie
Peek & Cloppenburg müsste das schon längst verstanden haben.Während
sich mehr und mehr Unternehmen vom Wegwerfsackerl verabschieden, gibt
Peek & Cloppenburg die Sackerl gratis aus und verschärft damit die
Plastik-Krise“, sagt Nunu Kaller, KonsumentInnensprecherin bei
Greenpeace in Österreich. Mit der heutigen Aktion protestiert
Greenpeace gegen die gängige Praxis des Konzerns, Wegwerfsackerl
kostenfrei und ungefragt an die KonsumentInnen zu verteilen.
Geschätzt drei Millionen Sackerl wandern in Österreich jährlich über
die Verkaufstheke des Konzerns.“ Spätestens ab 2020 kommt das
Plastiksackerl-Verbot so oder so. Peek & Cloppenburg muss jetzt ein
Zeichen setzen und ab sofort auf umweltschonende Alternativen
umsteigen”, betont Kaller.

Lilian Klebow, SOKO-Donau-Schauspielerin und Model bei der
Greenpeace-Aktion: “Ich wünsche mir für meine Kinder, dass sie – so
wie ich als Kind – jetzt und auch in Zukunft durch eine saubere und
gesunde Natur streifen können. Dafür müssen wir aber damit aufhören,
tonnenweise Plastikmüll zu produzieren. Deshalb unterstütze ich
Greenpeace bei ihrem Protest gegen Wegwerfplastiksackerl.” Auch der
Schauspieler Erich Altenkopf setzt sich gegen Wegwerfplastik ein:
„Ich versuche selber, in meinem Alltag Plastik zu reduzieren. Dazu
gehört selbstverständlich, beim Shoppen zu Mehrwegtaschen zu greifen.
Deshalb ist es mir ein großes Anliegen, dass auch die Unternehmen
dabei mithelfen, Plastikmüll zu vermeiden.“ Nach dem
Lebensmittelhandel, wo bereits erste Schritte gegen die Plastik-Krise
gesetzt werden, gibt die Textilbranche laut Greenpeace-Berechnungen
die meisten Wegwerfsackerl in Österreich aus: Insgesamt etwa 80
Millionen.

Am vergangenen Wochenende hat die Bundesregierung angekündigt,
Plastiksackerl ab dem Jahr 2020 aus dem gesamten Handel zu verbannen.
“Wir werden hier der Regierung ganz genau auf die Finger schauen.
Plastiksackerl mit Sackerl aus Bioplastik oder Papier zu ersetzen
hilft der Umwelt nämlich überhaupt nicht. Die Ökobilanz von diesen
Materialien ist ähnlich schlecht. Die einzige umweltschonende
Alternative ist Mehrweg. Dafür braucht es klare Vorgaben im Gesetz”,
sagt die Expertin.

Bildmaterial finden Sie unter: https://bit.ly/2Qcv4zp
Die Fotos stehen für eine einmalige Verwendung unter Angabe der Photo
Credits (© Mitja Kobal / Greenpeace) kostenlos zur Verfügung.

Das Fact Sheet “Für den Müll produziert” finden Sie unter:
https://bit.ly/2r6Mgri

2) Ein Mitschnitt der Donnerstagsdemo vom 6.Dez.2018 organisiert von Do! und System Change not Climate Change zum Thema Klima- und Umweltpolitik der Regierung Danke an Gerhard Kettler für den Mitschnitt !

Aufruftext:

Die Route für heute und das Programm:

Wir treffen uns bei unserem zehnten 🌹-Date Am 6. Dezember ist wieder Donnerstag! um 18 Uhr beim Bahnhof Wien Mitte.

Hier gibt es neben einer Begrüßungsrede von Lina Kaunitz von System Change, not Climate Change und einer Rede von Alexander Neubauer zu den Auswirkungen der Klimakrise auf unsere Gesundheit auch einen Auftritt von Herzwort feat. Geo popoff.

Anschließend ziehen wir in einer Demonstration über die Hintere Zollamtsstraße und die Radetzkystraße zum Verkehrsministerium. Bei der Zwischenkundgebung hier sprechen die beiden Aktivistinnen Jutta Matysek und Jutta Leth. Matysek engagiert sich gegen die Lobau-Autobahn, Leth gegen die geplante dritte Piste am Flughafen Wien Schwechat. Hier wird es auch einen Auftritt der Musikerin Waldfee geben.

Danach gehen wir weiter zum Schwedenplatz und ziehen durch die Rotenturmstraße, den Hohen Markt und die Wipplingerstraße vor das Haus der EU, die Börse und die OPEC-Zentrale. Für die Musik bei der Demo sorgt Mareia von Oase.

Bei der Abschlusskundgebung sprechen die Aktivistinnen Özge Taş-Tekin und Elisa Kahlhammer. Taş-Tekin war bei den Protesten gegen den Bau des Illisu-Staudammes in der Türkei aktiv, an dem das österreichische Unternehmen Andritz als einziger europäischer Auftragnehmer beteiligt war. Kahlhammer ist bei der Sezonieri – Kampagne für die Rechte von Erntehelfer_innen in Österreich aktiv. Für die Musik hier sorgen Bella Wagner und Kid Pex.

Die Redebeiträge werden wieder simultan in die Österreichische Gebärdensprache (ÖGS) übersetzt. Während der Demo und bei der Abschlusskundgebung wird es wieder Punch, Tee und diesmal auch warme Suppe von Dinner at Küfany’s geben.

Den schwarzblauen Klimaanheizer_innen, ihren Nutznießer_innen und Mitläufer_innen werden wir gemeinsam ausrichten:

„Ihr werdet euch noch wundern, wer da aller Schwarz-Blau aus dem Verkehr zieht!“