wwlw #12: Neue Rechte und alte Seilschaften: Rechte Bewegungen der Gegenwart und ihre Strategien

Podcast
Wie wir leben wollen
  • wwlw #12: Neue Rechte und alte Seilschaften: Rechte Bewegungen der Gegenwart und ihre Strategien
    59:38
audio
wwlw #15: Das Große im Kleinen verändern. Zur Gestaltungskraft kleinstrukturierter Initiativen
audio
wwlw #14: Wert und Würde des Menschen. Zur Begründung und Umsetzung der Menschenrechte
audio
wwlw# 13: Gesichter der Liebe: Vorstellungen von Beziehung, Romantik und Familie im historischen Wandel
audio
wwlw #11: Open Source und D.I.Y.: Wege zu einer demokratischen Technisierung
audio
Wie Wir Leben Wollen 10_Zwischen Polyamorie und The One: Zum Wandel von Beziehungskonzepten in der Gegenwartsgesellschaft
audio
Wie Wir Leben Wollen 08 _Über Freiheit gesprochen. Wie sich Autonomie linguistisch erwägen lässt.
audio
Wie Wir Leben Wollen 07 _Wirtschaftsgeschichtliche Perspektive: Die Schere zwischen globalem Norden und Süden.
audio
Wie Wir Leben Wollen 06 _ Zentrum und Peripherie
audio
Wie Wir Leben Wollen 04 _ Alternative Versorgung

18|10|18 fand im “Spielraum für Alle” die 12. Diskussion von “Wie Wir Leben Wollen” statt. Im üblichen Format, aber als Zusammenarbeit mit der Vorlesungsreihe “Die Dynamik der gegenwärtigen Rechten” (https://bit.ly/2zS2Znp) der Universität Innsbruck wurde zu folgendem Thema diskutiert:

Unsere Gesellschaft erlebt fraglos den stärksten Rechtsruck seit Jahrzehnten. Dabei kommen zum einen alte Bündnisse wie Burschenschaften zu neuem Einfluss, zum anderen treten neue Gruppen wie die „Identitären“ auf den Plan.
Mit welchen Mitteln und Strukturen agieren diese Gruppen? Wie behaupten sie sich im Diskurs? Und was kann ihnen eine liberale Gesellschaft entgegensetzen?

Den Impulsvortrag hielt Frau Claudia Globisch vom soziologischen Institut der LFU-Innsbruck, deren wissenschaftlicher Schwerpunkt die wissenssoziologisch und diskursanalytisch orientierte Analyse von Aufkommen und Wandel der europäischen Rechten sowie deren gegenwärtigen Dynamiken darstellt. Mit ihr diskutierte Stephan Grigat (Uni Wien, MMZ Potsdam, Uni Haifa), der sich als Wissenschaftler und Publizist unter anderem mit unterschiedlichen Facetten des Antisemitismus beschäftigt, mit Marxismus und Kritischer Theorie sowie der Geschichte linker Bewegungen. Alexander Winkler, der beispielsweise als Mitherausgeber des Sammelbands “Untergangster des Abendlandes: Ideologie und Rezeption der rechtsextremen ‚Identitären‘” (https://bit.ly/2zRodl7) auf sich aufmerksam machte, beteiligte sich als dritter Diskutant.

Leave a Comment