Denker mit großem Herzen für die ArbeiterInnenschaft: Oskar Negt im Portrait

Sendereihe
VON UNTEN im Gespräch
  • Sendung VUiG Oskar Negt
    59:32
audio
Rechtsextremismus als Herausforderung für den Journalismus
audio
Arbeitskämpfe weltweit verbinden - Im Gespräch mit Interbrigadas
audio
"Die Linke in Zeiten der Pest"
audio
Protest und Pressefreiheit - im Gespräch mit Doku Service Steiermark
audio
Wald statt Asphalt - Besetzung & Räumung des Dannröder Wald
audio
Lesbos: "Man will nicht, dass die Leute vor Ort ein erträgliches Leben haben"
audio
IG Club Kultur: SaveTheRave. Solidarisch Clubben mit Corona
audio
F*Streik Graz: Wir können jeden Tag streiken!
audio
Refugees Welcome! - Seebrücke macht Druck
audio
"Generation haram" - Melisa Erkurt im Gespräch

Er gilt als einer der maßgeblichsten Denker Deutschlands und hält auch noch im ansehnlichen Alter von 84 Jahren Vorträge, sowie mahnt davor, die Demokratie als unersetzbare Staatsform zu vernachlässigen oder gar zu zerstören: Oskar Negt, in den 1930er-Jahren auf einem Kleinbauernhof in Ostpreußen aufgewachsen, wurde später zum Repräsentanten der Frankfurter Schule, zum weltweit anerkannten Philosophen und Soziologieprofessor. Doch Negts Kindheit war von schwierigen Erlebnissen bestimmt, er mußte als Bub vor dem nationalsozialistischen Regime mit zwei seiner Schwestern fliehen und lange Zeit in Internierungslagern leben. Dies hat in ihm aber, wie er heute gesagt, die Leidenschaft für ein friedliches, vereintes Europa noch weiter entfacht.

In dieser Ausgabe von ‚Von Unten im Gespräch‘ lernen wir Oskar Negt, den Sozialphilosophen mit dem großen Herzen für Arbeiterinnen und Arbeiter und gewerkschaftliche Bewegungen, näher kennen. Irene Meinitzer durfte ihn, sowie seine Ehefrau, die Psychologin Christine Morgenroth-Negt zusätzlich zu zwei Vorträgen, die sie im Bildungshaus Schloss Retzhof hielten, persönlich interviewen.

Schreibe einen Kommentar