• 2018_10_03_kt_kulturgespraech_gitti_schneider
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„Mein Atelier, in welches ich zufällig zog und wo ich mich auffallend schnell heimisch fühlte, entpuppt sich eines Tages als Wurzel in meiner Familiengeschichte. Vor ziemlich genau hundert Jahren verkaufte in diesem Gebäude meine liebe Großmutter (…) Semmeln. Hier hat sie auch meinen Großvater kennengelernt. Immer wieder fallen mir Fotos und Geschichten in die Hände, daher möchte ich darüber schreiben fotografieren und malen.“ (Gitti Schneider)

Ausgehend von einem persönlich-biografischen Zugang entwickelte die Tiroler Künstlerin Gitti Schneider mehrere großformatige Bilder. Im Mittelpunkt steht dabei die Erste Tiroler Arbeiterbäckerei (ETAB), die einst von ihrem aus Triest nach Innsbruck gezogenen Urgroßvater Josef Gottsmann (1870-1914) geführt wurde.

Aktuell ist ihre Ausstellung „Dass der Himmel über mir sich kläre“ im Kreuzgang des Tiroler Volkskunstmuseums noch bis zum 07. Oktober zu sehen. Entstanden sind meterlange Papierbahnen, fragil und transparent, bemalt, mit Rissen, geölt und als mehrlagige Schichten an körperhafte Objekte erinnernd.

Info: www.gittischneider.at