• Das Gedenkjahr 2005 an Österreichs Schulen
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Was wissen Österreichs Kinder und Jugendliche über den Zweiten Weltkrieg, den Nationalsozialismus und den Staatsvertrag? Welchen Beitrag leisten die Schulen, um die Vergangenheit nicht in Vergessenheit geraten zu lassen?

Dass das Jahr 2005 ganz im Zeichen des Gedenkens steht, ist wohl kaum zu ignorieren. Medien aller Art berichten über die verschiedensten Gedenkfeiern und lassen Zeitzeugen zu Wort kommen. Diese Zeitzeugen, die aus eigenem Erleben über die Schreckensherrschaft der Nationalsozialisten und die Nachkriegszeit erzählen können, werden naturgemäß immer älter und sterben langsam aus. In zwanzig Jahren wird es kaum noch jemanden geben, der diese Zeit bewusst miterlebt hat. Die unmittelbare Nachkriegsgeneration und ihre Kinder und Enkel konnten ihre Informationen noch von authentischen Berichten ihrer Verwandten beziehen. Doch 60 Jahre sind eine lange Zeit und heute wissen viele Kinder nur noch aus den Medien oder aus der Schule, was vor 60 und vor 50 Jahren passiert ist. Umso wichtiger ist die Funktion der Schule. Sie hat die Aufgabe, unsere Jugend über die Ereignisse des 2. Weltkriegs, den Holocaust und die 2.Republik zu informieren. Das Ziel darf dabei nicht vorrangig Vermittlung von geschichtlicher Bildung sein. Viel wichtiger ist es, ein Unrechtsbewusstsein zu schaffen und auf diese Weise zu verhindern, dass sich die Geschichte wiederholt.
Wir befragten einige Schülerinnen von 12 – 14 Jahren, die im Geschichtsunterricht noch nichts über den Nationalsozialismus gelernt haben, was sie darüber wissen und woher .

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FROzine Zu hören auf Radio FRO 105,0
Produziert am:
16. Mai 2005
Veröffentlicht am:
17. Mai 2005
Thema:
Politik Vergangenheitspolitik
Sprachen:
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RedakteurInnen:
Dominik Meisinger, Julia Kulczycki, Leindecker, Michael Gams, Michael Schweiger, Pamela Neuwirth, Richard Paulovksy, Roswitha Kröll, Sandra Hochholzer, Sarah Praschak, Simone Boria
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