• 180910 omar khir alanam
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Zur Person: Omar Khir Alanam, geb. 1991 in einem Vorort von Damaskus, wollte nicht als Soldat in Baschar al-Assads Armee töten oder sterben. 2014 floh er in den Libanon, dann in die Türkei und später nach Österreich. Deutsch lernte er im Flüchtlingsheim in Gratkorn mittels YouTube-Videos. Die theoretischen Kenntnisse versuchte er bei täglichen Besuchen in Graz in die Praxis umzusetzen, durch Gespräche mit Passanten auf der Straße und in Parks. Den Weg – fast eine Stunde pro Strecke – legte er mit dem Fahrrad zurück.

Nach drei Jahren sprach Omar Khir Alanam so gut Deutsch, dass er bei einem Poetry-Slam den dritten Platz erreichte. So wurden der ORF und andere Medien auf ihn aufmerksam – und ein Verleger, der ihm anbot, ein Buch mit ihm zu machen. Dieses Buch erschien im Frühling 2018 im Verlag Edition A. Der Titel klingt wie ein statement: „Danke! Wie Österreich meine Heimat wurde“. Gewidmet ist das Buch seiner Mutter und „allen lächelnden Gesichtern, die mir begegnet sind“.

Sendungsinhalt: Omar Khir Alanam liest zwei Ausschnitte aus dem Buch und ein unveröffentlichtes Gedicht. Er erzählt von seiner Jugend in Syrien, den ersten Schreibversuchen, dem BWL-Studium, den gewaltsam niedergeschlagenen Demonstrationen, bei denen einige seiner Freunde gestorben sind, von Flucht und Ankunft in Österreich, seinem Buch, der berufsbegleitenden Ausbildung zum Fachsozialbetreuer und seinen Träumen.

 

Fremdmaterial in 180910 omar khir alanam
le voyage de sahar by anouar brahem / ECM 2006 ©