100 Jahre Frauenwahlrecht

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Am Donnerstag, 6. September hielt Petra Unger  im Zuge der Einladung der Gewerkschaftsjugend OÖ und den ÖGB Frauen OÖ, einen Vortrag zu 100 Jahre Frauenwahlrecht. Petra Unger ist Referentin für Gender Studies und feministische Theorie, ihre Forschung fasst Fuß in der politischen Frauen-/ Stadt- und Kunstgeschichte.

2011 erhielt sie den Käthe Leichter-Preis für Frauen- und Geschlechterforschung, des weiteren hat sie etliche Publikationen veröffentlicht. Ihr Buch „Mut zur Freiheit“ sei allen ans Herz gelegt. Sie beleuchtet darin die Vita von berühmten aber auch vergessenen Frauen, deren Geschichten im Zuge des vorherrschenden Patriarchats in den Hintergrund gerutscht sind.

In ihrem Vortrag am 06.09.2018 zeichnete Petra Unger den Zuhöerer*innen ein Zeitbild der Frauen. Von Aristoteles Ansatz vom „Mangelwesen Frau“, die Frau sah man als Wesen, welches weder über Seele noch Vernunft verfügte, über Rousseau im Zeitalter der Vernunft, wo – wie die Vortragende meinte – selbst so ein scheinbar großer Geist wie er, gegenüber den Frauen nur durch seine Kleingeistigkeit sprach.  So spannte sie den Bogen bis in die Gegenwart und erzählt von all den Frauen, die sich diesem Weltbild entgegengestellt und gekämpft und zusammenschlossen haben, am Ende bleibt der Ausblick: Es gibt noch viel zu tun!

Radio FRO war vor Ort und hat den Vortrag aufgezeichnet.

1 Kommentar

  1. Lieber Andi!
    War eine super Sendung, die wir natürlich auch bei uns übernommen haben. Petra Unger kannte ich ja, drum hat es mich gleich interessiert, als ich das entdeckte – und wir haben ja auch eine Reihe zum Thema Frauenwahlrecht, da war das eine gute Ergänzung! lg., Hilde

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