• 2018-09-05-Gesamtsendung
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# Ende der Lehre für Asylwerbende
Kürzlich kündigte die Bundesregierung eine neues, sehr umstrittenes Vorhaben an, nämlich die Abschaffung der beruflichen Lehre in Mangelberufen für Asylwerber*innen. Derzeit können Asylwerber*innen während dem laufenden Asylverfahren in sogenannten Mangelberufen eine Lehre absolvieren. Durch diese Neuregelung dürfen Asylwerber*innen also in Zukunft keine Ausbildung mehr antreten.
Daraufhin hat am 27.August Doris Kampus, die steirische Landesrätin für Soziales, Arbeit und Integration, eine Presseaussendung herausgegeben, in der dieses Vorhaben zwar angeprangert wird, konkrete Lösungsvorschläge allerdings fehlen. Eine Interviewanfrage der VON UNTEN-Redaktion mit LR Kampus wurde zwar abgelehnt, stattdessen kam es zu einem Gespräch mit Michaela Grubesa, steirische Jugendsprecherin der SPÖ im Landtag.

Möglichkeit, etwas zu tun: Link zur Online-Petition ‚Ausbildung statt Abschiebung‘

# Register für Gesundheitsberufe
Seit 1. Juli läuft die Eintragungspflicht in das Gesundheitsberufsregister. Für welche Berufsgruppen das nun gilt und was es bedeutet, erfährt ihr in diesem Beitrag. VON UNTEN sprach mit Alexander Gratzer, dem Leiter der Abteilung Gesundheit, Pflege und Betreuung von der Arbeiterkammer Steiermark sowie mit Marianne Raiger, der Landesvorsitzenden des Österreichischen Gesundheits- und Krankenpflegeverbandes.
Bis 30. Juni 2019 dauert die Eintragungsfrist für bereits in den Gesundheitsberufen tätigen Personen. All jene, die erst neu in den Beruf einsteigen, müssen sich bereits vorher registrieren. Die Infos zur Registrierung findet ihr hier.

# Prozess gegen Muraktivisten wegen Körperverletzung
Am 28. August kam es am Straflandesgericht in Graz zu einer Gerichtsverhandlung, in der ein Zivilbürger nun bereits zum dritten Mal mit dem Vorwurf der Körperverletzung zu tun hatte, ohne dass die geschädigte Person von ihm berührt worden wäre. Ausgangspunkt war der Beginn der Rodungen an der Mur im Zusammenhang mit dem Kraftwerksbau im Februar 2017. Damals hatten Zivilpersonen und private Ordnungskräfte am Bauzaun gestanden und es kam zum Fall des Zauns, wobei sich eine Person der Sicherheitsfirma an der Hand verletzt hatte. Dieser Vorgang wurde zunächst am Straflandesgericht verhandelt, dann in zweiter Instanz am Oberlandesgericht, welche die Frage der Körperverletzung wiederum an die Erstinstanz zurückgespielt hat. VON UNTEN hat im Juni darüber berichtet. Über aktuelle Entwicklungen im Prozess sprach VON UNTEN mit der Verteidigerin des Angeklagten.

#Veranstaltungstipps