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Thomas Diesenreiter, Geschäftsführer der KUPF, und die Historikerin Kathrin Quatember stellen die Studie „Paralleldimension: „Alternativmedien“ in OÖ“ vor, in der die neuen Medien vom rechten Rand untersucht werden.

Wochenblick, Alles roger?, Info Direkt. Derartige Medien sehen sich selbst zwischen reiner Wahrheit und medialer Avantgarde. Mit dem Wochenblick und dem Magazin Info DIREKT gibt es gleich 2 solcher sogenannter „Alternativmedien“ in Oberösterreich. Wie sehen die Inhalte aus? Wer sind die Autor*innen? Und welche Kommunikationsstrategien verfolgen sie?

Die oberösterreichische Historikerin Kathrin Quatember hat für die Studie Paralleldimension: „Alternativmedien“ in OÖ die neuen Medien vom rechten Rand untersucht. Die 76 Seiten umfassende Studie wurde von der Kulturplattform OÖ in Auftrag gegeben und erstmals am 19. Mai auf der #Mediana18 – Konferenz zu Medien, Kultur & Demokratie präsentiert.

Dazu diskutieren im Studio:

  • Kathrin Quatember, Historikerin, Autorin der Studie Paralleldimension: „Alternativmedien“ in OÖ
  • Thomas Diesenreiter, Geschäftsführer der Kulturplattform OÖ (KUPF)

 

Die Studie steht auf der Website kupf.at zum Download bereit. Direktlink als PDF

Wie Breitbart in den USA oder das kremltreue „Russia Today“ bedienen sich auch die in der Studie untersuchten Medien einer nach außen gerichteten Botschaft, die „echte Wahrheit“ und objektive Berichterstattung verspricht. Man wirbt damit, nicht Teil des sogenannten „Mainstreams“ zu sein, der angeblich von der Politik bis hin zu vermeintlichen Kräften, die im Hintergrund agieren gelenkt wird. Alles was nicht der eigenen Ideologie entspricht, wird diffamiert durch Kampagnen gegen Einzelpersonen wie Journalist*innen und Politiker*innen sowie Institutionen wie Vereine und Medien.

Im Studiogespräch diskutieren wir u.a., wie man sich gegen solche Angriffe wehren kann und soll, welche Botschaften diese selbsternannten „Alternativmedien“ bieten und welches Bild von der Gesellschaft und Kultur gezeichnet wird. Was ist das Ziel dieser Medien und wie können diese Medien ideologisch und parteipolitisch verortet werden?

 

Moderation: Michael Diesenreither